Garagen für Rabensteiner Bauhof sind fertig. Die Fahrzeuge und Gerätschaften der Gemeinde haben nun ausreichend Platz.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 26. Februar 2021 (03:50)
Bürgermeister Kurt Wittmann (rechts) machte am neuen Bauhof einen Lokalaugenschein, im Bild mit Kurt Gronister, Reinhard Walcher, Michael Eisner, Roman Brauasteiner, Willi Egger und Mario Leonhardsberger (von links).
Marktgemeinde Rabenstein

Die neuen Bauhofgaragen sind neben der neuen ASBÖ-Rettungsstelle ein wichtiges Bauprojekt der Marktgemeinde Rabenstein, das trotz Corona-Pandemie, verringerter Kommunalsteuereinnahmen und fehlender Ertragsanteile im Gemeindeprogramm umgesetzt wird.

Die Errichtung läuft seit dem Vorjahr. „Die Bauarbeiten an den neuen Bauhofgaragen haben wir in den letzten Wochen abgeschlossen“, informiert dazu Bürgermeister Kurt Wittmann. Nach den Verputzarbeiten erfolgte im November 2020 die Montage der Tore durch die Firma Flatschart. Anschließend konnte die Heizung mittels Wärmepumpe durch die Firma Mentil montiert und noch Ende Dezember in Betrieb genommen werden. „Sie verrichtet ihren Dienst mittlerweile zur vollsten Zufriedenheit“, freut sich der Ortschef. Die sanitären Anlagen wurden kürzlich komplettiert und können bereits benutzt werden.

Wittmann: „Derzeit ist die Übersiedlung und Einsortierung von Werkzeugen und Ersatzmaterial in vollem Gange.“ Bürgermeister Wittmann zeigt sich vom Fortschritt der Arbeiten und dem gelungenen Bauwerk begeistert, denn dafür zeichnen nicht nur Firmen, sondern vor allem das Gemeindeteam verantwortlich: „Alle Außendienstmitarbeiter der Gemeinde waren mit Feuereifer bei der Sache und haben sehr viele Arbeiten in Eigenregie durchgeführt. Deshalb ist die Freude über die fertiggestellten Werkstätten- und Garagenräumlichkeiten auch bei ihnen riesig.“

„Derzeit ist die Übersiedlung und Einsortierung von Werkzeugen und Ersatzmaterial in vollem Gange.“

Baustart war 2020, Anlass für die Bauhoferweiterung waren die fehlenden Garagen für die Fahrzeuge und der Wunsch der Feuerwehr, die derzeitigen Gemeindegaragen in das Feuerwehrhaus zu integrieren, weil auch dort der Platz benötigt wird. Der Beschluss erfolgte 2019 und wurde im Gemeindebudget 2020 vorgesehen.

Die Kosten belaufen sich auf rund 250.000 Euro und werden aus Budget und Bedarfszuweisungsmitteln des Landes finanziert. Jetzt fehlt noch der Edelputz. „Mit dem Neubau wird endlich eine zeitgemäße Einstellmöglichkeit für Gemeindefahrzeuge, Geschirrmobil sowie eine Werkstätte und die Lagerungsmöglichkeit für diverses Ersatzmaterial und Geräte geschaffen“, resümiert Wittmann.