Kampf gegen Waldbrand: Wehren haben Lage im Griff

Aktualisiert am 14. März 2022 | 14:12
Lesezeit: 3 Min
Gegen einen Waldbrand kämpfen derzeit Feuerwehren aus den Bezirken Scheibbs und St. Pölten in Frankenfels.
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„Es bereits der gesamte Feuerwehrabschnitt im Einsatz“, sagte Abschnittskommandant-Stellvertreter Walter Bugl mittags gegenüber der NÖN. Seit Montagvormittag kämpften neun Feuerwehren gegen einen Waldbrand in Frankenfels, ein Lagerfeuer war laut ersten Infos außer Kontrolle geraten. Die Flammen breiteten sich aufgrund der Trockenheit rasch aus.

„Die Lage ist unter Kontrolle, eine Brandsicherheitswache ist in den nächsten Tagen aber nötig“, verkündete Bezirksfeuerwehrkommandant Georg Schröder am Montagnachmittag.

Im Bereich Falkensteinrotte war am Montag der Brand ausgebrochen. Zuerst wurde „Lagerfeuer außer Kontrolle“ alarmiert. Im Zuge der Löscharbeiten stellte sich aber heraus, dass das Feuer sich beim Abbrennen von Schadholz ausgebreitet hatte.

„Die ersten taktischen Maßnahmen waren die richtigen. Das Feuer konnte sich nicht mehr weiter Richtung Sonnberg ausbreiten. Die Flammen wurden  mittels Riegelstellung unter Kontrolle gehalten“, schildert Schröder. Er machte sich persönlich ein Lagebild vor Ort. „Die Fläche befindet sich im Steilgelände, es sind rund ein bis zwei Hektar betroffen“, informiert er.

Es waren elf Feuerwehren mit 120 Mitgliedern und zwei Großtanklöschfahrzeugen vor Ort, darunter auch FF-Kameraden aus dem Nachbarbezirk Scheibbs.

Aufgrund großer Trockenheit und anhaltendem Wind kam es in den vergangenen Tagen im Bundesland vermehrt zu Waldbrandeinsätzen der Feuerwehr. Am Samstagabend stand z.B. in Modsiedl bei Raabs an der Thaya (Bezirk Waidhofen) vorübergehend eine Fläche von bis zu 20 Hektar in Flammen:

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