Hochwasserschutz-Baustart erfolgt: Der Redtenbach wird sicherer

Erstellt am 04. Juli 2022 | 05:26
Lesezeit: 2 Min
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Bürgermeister Herbert Winter, Eduard Kotzmaier, Johannes Daxböck, Klaus Huber, Polier Manfred Klauser und seine Arbeitspartie der Wildbach- und Lawinenverbauung (v. l.) besprachen die ersten Bauschritte am Redtenbach.
Foto: Gemeinde Frankenfels
Zwei Millionen kostet Hochwasserschutz, davon zahlt 500.000 Euro die Gemeinde Frankenfels.
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Mit dem Hochwasserschutzprojekt „Redtenbach“ erfolgte am 20. Juni der Baubeginn für das derzeit größte kommunale Bauvorhaben der Gemeinde Frankenfels.

Beim Redtenbach handelt es sich laut Experten um einen bei Extremwetterlagen stark Geschiebe führenden Wildbach. „Wie wichtig daher schutzwasserbauliche Maßnahmen sind, wird einem alljährlich durch die drastischen Folgen von Überflutungen nach Schlechtwetterperioden oder Starkregenereignissen vor Augen geführt, wo aufgrund fehlender Schutzwasserbauten ganze Ortschaften überflutet oder vermurt werden“, unterstreicht Bürgermeister Herbert Winter die Notwendigkeit des Bauprojekts.

Entgegen der üblichen Vorgangsweise bei solchen wasserbautechnischen Projekten wurde mit den Sanierungsarbeiten im Mündungsbereich des Redtenbaches begonnen. „In diesem Abschnitt war dringender Handlungsbedarf gegeben“, begründet dies der Ortschef.

Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2023 abgeschlossen sein. „Sie sollen Frankenfels gegen etwaige, künftige Hochwässer des Redtenbaches absichern“, erklärt Eduard Kotzmaier von der Wildbach- und Lawinenverbauung. Für diese Sicherheitsmaßnahme muss die Gemeinde aber in die Tasche greifen.

Von den Projektkosten, von zwei Millionen Euro, hat die Marktgemeinde Frankenfels 500.000 Euro zu leisten. Der Rest wird über Förderungen aufgebracht.

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