Neue Wirtin auf der Alm. Sabine Grasmann leitet ab kommender Saison die Alm Eibeck.

Von Marlene Groihofer. Erstellt am 26. November 2019 (04:00)
Sabine Grasmann aus Frankenfels macht sich selbstständig.
privat

Sie ist gelernte Köchin und seit Jahren in der Gastronomie tätig: Ab der kommenden Saison wird Sabine Grasmann die Alm Eibeck übernehmen. Aus den eingereichten Bewerbungen fiel die Entscheidung der Gemeinde auf die Frankenfelserin. „Ich freue mich schon sehr auf die neue Aufgabe, darauf, selbstständig zu arbeiten und mich in der Gemeinde zu engagieren. Es war für mich wieder an der Zeit, einen größeren Schritt zu tun“, sagt Sabine Grasmann.

Ihre Lehrzeit zur Köchin hat die 37-Jährige in den Steinschalerhotels von Johann Weiß sowie im Gasthaus Pils in Rotheau absolviert – in den letzten fünfzehn Jahren war sie auf Saison unterwegs. In Salzburg, Vorarlberg und Tirol, außerdem auch in der Schweiz arbeitete sie in der Küche und im Servicebereich – auf Skihütten ebenso wie in Viersterne-Betrieben.

„Das Gesellige gefällt mir an der Gastronomie“

Mit der Übernahme der Alm Eibeck zieht es sie nun wieder ganz zurück in die Heimat. „Ich habe meine Wurzeln nie verloren. In den Zwischensaisonen bin ich stets nach Frankenfels gekommen.“

An der Gastronomie schätzt Sabine Grasmann vor allem die Geselligkeit. Und dass sie anderen eine Freude bereiten kann. „Das Zusammensein gefällt mir und dass man die Menschen schon mit gutem Kaffee und Kuchen glücklich machen kann.“ Auch auf Wanderer-Gruppen freut sie sich: vom Radfahrer-Trupp bis zur Taufgesellschaft. Aktuell ist Sabine Grasmann dabei, ihr zukünftiges Team zusammenzustellen. „Ein paar Leute habe ich schon, aber ich brauche noch mehr Unterstützung.“ Außerdem stehe auch noch die Einrichtung der Küche auf dem Programm.

„Aber eines nach dem anderen“, sagt die Frankenfelserin, die auf der Alm künftig auf bürgerliche Küche setzen wird. Auch Frühstücksangebote soll es geben.

Aber, so die künftige Chefin der Alm Eibeck: „Die genaue Karte und die Öffnungszeiten überlege ich mir später.“ Zuallererst müsse sie nun auf der Gemeinde ihren Vertrag unterschreiben.