Vegane Kleidung: Faire Mode aus dem Tal. Drei Frankenfelserinnen mischen mit Label den heimischen Markt auf. Für Rabenstein haben sie biozertifizierte Shirts für die Jungbürgerfeier produziert.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 13. Dezember 2016 (04:00)
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Seit Juli erobert das Frankenfelser Mode-Label Ecolodge den heimischen Markt.
NOEN, Marcella Wallner Digitalsorts

„Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen“ liegen Kerstin Tuder, Denise Tuder und Barbara Pletzer am Herzen. Die drei Mädels aus dem Pielachtal gründeten gemeinsam das Mode-Label Ecolodge Fashion mit Sitz in Frankenfels.

"Grünes" Label aus dem Dirndltal

„Es werden billige Schnäppchen auf Kosten der Armen produziert. Außerdem werden häufig giftig und krebserregende Chemikalien verwendet“, so Pletzer. Weil es nur wenige „grüne“ Modelabels gibt, habe sie sich entschlossen, das selbst in die Hand zu nehmen. Teilweise machen die Mädels die Kleidungsstücke selbst, teils werden vorgefertigte „Rohlinge“ mit den handgezeichneten Designs bedruckt. Diese sind meist von der Natur inspiriert. Die Grafikerin Pletzer zeichnet dafür verantwortlich „In unserem Bekanntenkreis gibt es ein paar geschickte Schneiderinnen, die Neckwarmer, Schals und Hauben nach unserer Vorlage anfertigen“, berichtet Pletzer.

Im Juli ist die erste Kollektion des Frankenfelser Mode-Labels erschienen. „Die Resonanz ist bisher sehr positiv“, freut sich Pletzer. Ecolodge Fashion stellt auch „Teamwear“ her. „Wir haben für Rabenstein biozertifizierte Rabenstein-Shirts angefertigt“, berichtet die Frankenfelserin. Die Kleidungsstücke werden aus Bio-Baumwolle, Hanf und Bambus hergestellt. „Der Vorteil von Biostoffen ist auch, dass sie Gerüche nicht so schnell annehmen“, weiß Pletzer.