Haube bleibt im Pielachtal. Restaurant Kalteis wurde vom Gourmetführer mit 11,5 Punkten prämiert, etwa für Gastfreundschaft und Innovationsgeist.

Von Marlene Groihofer. Erstellt am 02. Dezember 2019 (07:23)
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Kirchbergs Gasthof Kalteis erhielt in der aktuellen Bewertung von Gault Millau 11,5 Punkte – und damit erneut eine Haube. Besonders den „Innovationsgeist“ von Koch Hubert Kalteis lobt Gault Millau, ebenso die Verarbeitung „saisonaler und regionaler Produkte zu traditionellen Wirtshausklassikern, aber auch zu kreativen Gerichten.“ Nicht zuletzt wird die familiäre Atmosphäre betont: „Wirtin Sonja Kalteis ist eine Gastgeberin mit Herz und Seele und sorgt bei jedem Tisch dafür, dass es den Gästen an nichts fehlt.“

Vier Mal hatte er bereits zwei, vier Mal eine Haube. Er richte sich mit seiner Kochkunst nicht nach Trends und freue sich über jede neue positive Bewertung, so Haubenwirt Hubert Kalteis: „Danke an die Gäste, an die Mitarbeiter für ihre ausgezeichnete Arbeit und an meine Familie.“

Das Mostviertel sei eine aufstrebende Tourismusregion. Das spiegle sich auch in der Gastronomie wider. Er freue sich, dass die Anzahl der Haubenlokale in der Region wachse. Und: „Es ist wichtig, dass die Anzahl der bewerteten Lokale insgesamt steigt.“

Es sei spürbar, dass anständiges und gesundes Essen in der Region eine Wertigkeit habe: „Wir Restaurants und Wirtshäuser lassen uns nicht unterkriegen von Fast Food und Systemgastronomie.“ Auch die Landeshauptstadt wurde prämiert: In St. Pölten erhielten der Edel-Italiener La Dolce Vita und die Gaststätte Figl je eine Haube.