Falstaff-Gabeln erkocht. Zwei Gabeln im Pielachtal für Kalteis und Strohmaier. Laut Restaurantführer soll es heuer weniger um die Bewertung als um die Vorfreude gehen.

Von Max Steiner und Nadja Straubinger. Erstellt am 28. April 2021 (04:10)
Symbolbild
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Die Vorfreude vieler Gastronomen ist seit der verkündeten Öffnung groß. Mitte Mai sollen sie ihre Gäste wiedersehen können. Als „Symbol der Vorfreude“ hat jetzt auch der Falstaff seinen Restaurantguide für das Jahr 2021 veröffentlicht.

Weniger um die Leistung im vergangenen Jahr und viel mehr um das, „wie es sein wird und wie es sein soll, wenn es endlich wieder losgehen darf“ geht es in dem neuen Gastroführer, der auch wieder einige Lokale der Region auflistet. Deren Bewertung ist gleich geblieben nach einem Jahr, in dem die tausenden Falstaff-Mitglieder wenig Möglichkeiten zur Bewertung hatten.

Eine Gabel und 84 Punkte gab es für das Kalteis in Kirchberg. Schon in den letzten Wochen stimmte sich Wirt und Haubenkoch Hubert Kalteis beim Mostviertler Streetfood auf dem St. Pöltner Herrenplatz auf die Wiedereröffnung ein.

„Symbol der Vorfreude“

Ebenfalls eine Gabel und 81 Punkte gab es für das Gasthaus Strohmaier von Ernst und Gabriele Strohmaier in Hofstetten-Grünau. Der Sohn macht mit Ernestos Butchery und Ernestos Streetfood immer wieder in den sozialen Medien auf sich aufmerksam.

Auch in der Stadt gibt es wieder sechs Gabeln. Mit zwei Gabeln und 86 Punkten ist die Gaststätte Figl in Ratzersdorf auch nach langem Lockdown das bestbewertete Lokal St. Pöltens. Stolz und dankbar für die treuen Gäste, sein Team und die regionalen Lieferanten zeigt sich Wirt Matthias, seit rund zwei Jahren verantwortlich im längstdienenden Haubenlokal der Landeshaupt stadt.

Motiviert für das baldige Comeback ist man im Dolce Vita direkt am Rathausplatz, seit mehreren Jahren das zweite Haubenlokal der Stadt. Im Falstaff-Restaurantguide folgt der Spitzen-Italiener mit 84 Punkten und einer Gabel.

Seit einigen Monaten mit einem Sternekoch am Herd ist das Vinzenz Pauli hinter dem Alpenbahnhof (noch) unverändert mit 83 Punkten und einer Gabel angeschrieben. Ein Klassiker der St. Pöltner Gastro-Kultur steht ebenfalls bei 83 Punkten, auch für den Gasthof Winkler gibt eine Falstaff-Gabel. Fünfter ausgezeichneter Gastro-Tempel im Bunde ist das Hotel-Restaurant Böck . Der „Rote Hahn“ holte sich mit 80 Punkten ebenfalls wieder die begehrte Gabel.

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