Ärger um Hundekot. Sogar bei der Volksschule wurden die Hundehaufen nicht entsorgt. Jetzt gibt es Sackerl-Spender.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 21. Februar 2017 (03:10)
NOEN, privat
Bürgermeister Stefan Gratzl mit Hund Benno bei dem neuen Hundekotsackerl-Spender beim Marienplatz.

Hunde sind überaus beliebte Haustiere – auch in Hafnerbach: 151 Hunde leben derzeit in der Gemeinde, auf jeden zehnten Einwohner kommt also ein Vierbeiner.

Nicht ganz so beliebt sind jedoch die Hinterlassenschaften der Fellnasen. In Hafnerbach gibt es massive Schwierigkeiten mit Hundekot. „Vor allem im letzten halben Jahr wurde das zum großen Problem. Der Kot war auf Gehsteigen, am Wiesenrand und sogar am Platz vor der Volksschule“, so VP-Bürgermeister Stefan Gratzl.

Sackerl-Spender an den Hot-Spots

Jetzt hat der Ortschef mit Hundekotsackerl-Spendern Maßnahmen gesetzt, um dem entgegenzuwirken. An den Hot-Spots in der Museumsstraße, Eduard-Weber-Gasse und Marienplatz wurden die Sackerl-Spender bereits angebracht. Am Hauerweg wird noch einer folgen. Dort gab es, laut Gratzl, die meisten Probleme mit Verunreinigungen. Eine Verteilung auf das gesamte Gemeindegebiet hält der Bürgermeister für nicht erforderlich.

„Damit haben die wenigen unachtsamen Hundebesitzer keine Ausrede mehr, kein Sackerl bei der Hand zu haben“, sagt Gratzl.

Man wolle unübersehbar darauf hinweisen, dass der Kot der Vierbeiner wegzuräumen ist, ansonsten könne eine Geldstrafe von bis zu 10.000 Euro drohen.