42 Stunden Projektmarathon für Bienen & Blumen. Ein Lehrpfad zu Milch und Honig sowie ein Platzerl an der Pielach sind das Ergebnis des Projektmarathons.

Von Maria Prchal. Erstellt am 12. September 2021 (06:09)
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Die Landjugend Hofstetten-Grünau mit Gemeindevertretern und Maskottchen Billy sind stolz auf den neuen Lehrpfad.
LJ Hofstetten-Grünau

Die Landjugend Hofstetten-Grünau und Rabenstein haben ihre Gemeinden wieder ein Stückchen schöner gemacht. Beim Projektmarathon hatten sie genau 42,195 Stunden Zeit, um ein vorgegebenes Projekt umzusetzen.

Die Hofstetten-Grünauer sollten einen Lehrpfad rund um die Themen Milch und Honig gestalten, der entlang des Radweges durch Hofstetten führt. Startpunkt ist der Radweg neben der Rettung, Endpunkt der neu errichtete Genussladen im BGZ.

Die Rabensteiner wurden damit beauftragt, eine natürliche Beschattung der Tribüne vorm GuK, eine Pergola auf der Pielach-Terrasse und Ideen für eine natürliche Sitzmöglichkeit umzusetzen. Erst zum Start erfuhren die Jugendlichen überhaupt, was sie tun sollten.

Bienen-Kuh Hybrid als Maskottchen

Für ihre jeweiligen Projekte überlegten sich die Gruppen kreative Namen: „Regional genießen – der Lehrpfad, wo Milch und Honig fließen“ sowie „Pielach Platzerl! Zeit an der Pielach genießen - beim schattigen Platzerl, wo Blumen ranken und sprießen“. „Da uns in der Gestaltung freier Lauf gelassen wurde, war die Kreativität besonders gefragt“, so die Leiterin von Hofstetten-Grünau Katharina Heindl.

Die Gruppe überlegte sich ein Maskottchen für den Lehrpfad und ihr Projekt: Billy, ein Tierchen mit Bienenkörper, Euter und Kuhkopf. Billy „berichtete“ auch auf den Social Media-Kanälen sowie auf der Projektmarathon-Website über den Fortschritt des Projekts. Dort finden sich zahlreiche Fotos und Infos über die Vorhaben. Heindl: „Zusätzlich zu den Recherche-, Gestaltungs-, und Tischleraufgaben wurde der Öffentlichkeitsarbeit große Bedeutung zugeschrieben.“

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Perfektes Teamwork bewies die Landjugend Rabenstein bei der Umsetzung ihrer Aufgaben. Thema war die Gestaltung einer natürlichen Beschattung der Tribüne vorm GuK.
Lj Rabenstein

Genauso wie die Landjugend Rabenstein, die ebenfalls neben den vielen handwerklichen Arbeiten multimedial unterwegs war. Den letzten Schliff verpasste die Landjugend Rabenstein dem Platzerl noch Stunden vor der Projektpräsentation: Am letzten Tag wurden die Bretter der Tribüne fertig montiert, die letzten Blumen rund um den Baum gepflanzt und Schilder mit Sprüchen und Wörtern rund um das Projekt aufgehängt.

Nach stressigen, arbeitsamen Stunden präsentierten die Landjugendlichen am darauffolgenden Sonntag, was sie erarbeitet hatten. Und es kann sich sehen lassen. Die Landjugend Rabenstein resümiert: „Ein Wochenende mit Höhen und Tiefen liegt hinter uns. Wir haben viel gelacht und manchmal waren wir auch gestresst. Das alles gehört dazu. Denn wir können stolz sein auf das, was wir geleistet haben!“