Notwasserversorgung ist jetzt gesichert. Hofstetten, Kilb und Bischofstetten werden künftig über das Wiener Wasser versorgt. Bauarbeiten dazu schreiten zügig voran.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 07. August 2020 (04:47)
Wassermeister Thomas Dirnberger, Heinrich Ziegelwanger (Wiener Wasser), die Bürgermeister Arthur Rasch und Manfred Roitner aus Kilb, Bernhard Schmidlechner (Hydro-Ingenieure), Michael Grüner, Daniel Führer (beide Strabag), Rudolf Haiderer (Bauunternehmen Gruber, von links) stellten sich zur Gleichenfeier bei der Notwasserversorgungsanlage ein.
Gemeinde Hofstetten-Grünau

Der Klimawandel macht sich auch in Hofstetten-Grünau bemerkbar. In Hitzeperioden hat es bei sparsamer Wasserhaushaltung zwar bislang noch keine groben Probleme geben, aber zu diesen soll es erst gar nicht kommen.

In Hofstetten-Grünau wurde daher in den letzten Monaten ein Anschluss für die Notwasserversorgung an die Wiener Hochquellenwasserleitung gebaut. Dieser konnte nun bis auf kleinere Restarbeiten fertiggestellt werden. Letzte Woche fand die Gleichenfeier dazu statt. „Dieser Anschluss sichert die Wasserversorgung in den Trockenphasen. Wir haben hier vorbeugend agiert“, führt Bürgermeister Arthur Rasch dazu aus.

Umgesetzt wurde das Projekt über den Wasserverband Pielach-Sierning, dem auch die Gemeinden Kilb und Bischofstetten im Nachbarbezirk Melk angehören. Rasch ist hier auch Obmann und erklärt: „Durch diese Baumaßnahme sichern wir die Wasserversorgung von rund 8.000 Haushalten in diesen drei Gemeinden.“ Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund 160.000 Euro, rund 100.000 Euro werden vom Land Niederösterreich gefördert. Die 60.000 Euro werden zu je einem Viertel von Kilb und Bischofstetten und zwei Viertel von Hofstetten-Grünau aufgebracht. Die Gemeinde Hofstetten-Grünau versorgt seine Haushalte über zwei Brunnenfelder, einige Gehöfte sind an private Hausbrunnen angeschlossen.

Umgesetzt wird das Projekt von den örtlichen Wassermeistern mit regionalen Firmen.