Pielachtaler Sehnsucht: Falsche Gerüchte im Umlauf. Lokalbetreiber Werner Willach sieht sich falschen Behauptungen ausgesetzt: „Wir sind nicht insolvent, sondern starten motiviert ins Jahr 2020.“

Von Marlene Groihofer. Erstellt am 03. Dezember 2019 (04:01)
Sind gerne für ihre Gäste da: Vichet Kaeohiang, Armin Karner, Werner Willach, Anita Willach mit Tochter und Renate Karnholz.
privat

Falsche Gerüchte werden über Wirt Werner Willach und sein Lokal „Pielachtaler Sehnsucht“ verbreitet, vor einigen Wochen hat es angefangen: Über eine angebliche Insolvenz und dass er den Mitarbeitern keinen Lohn zahle. Auch über sein Familienleben werden Lügen erfunden: „Ich weiß nicht, wer diese Behauptungen in die Welt setzt“, sagt Werner Willach, der Geschäftseinbußen fürchtet: „Die Leute trauen sich keine Feiern bei uns zu buchen, da sie denken, es gibt uns bald nicht mehr.“

Letztens sei im Lokal kurz eine Sicherung ausgefallen: „Da hieß es, man hätte uns den Strom abgedreht.“

Alles falsch, stellt auch einer der „Sehnsucht“-Mitarbeiter in einem Facebook-Posting klar: „Ich muss schon sagen, dass ich sehr enttäuscht bin von unseren Mitbürgern im Tal, wenn solche Gerüchte verbreitet werden“, so der Kellner. Seit 2017 betreibt Werner Willach das gutbürgerliche Restaurant „Pielachtaler Sehnsucht„ neben dem gleichnamigen Badeteich. Natürlich habe das zuletzt verhängte Badeverbot zu Einbußen geführt, so Werner Willach. Von Insolvenz aber sei keine Rede. Sein Team sei motiviert und guter Dinge: „Wir sind gut eingespielt und wollen nur das Beste.“ Auch in Zukunft werde in der „Pielachtaler Sehnsucht“ mit österreichischer Hausmannskost, wie dem Sehnsucht-Cordon-Bleu oder Fischspezialitäten, aufgewartet. Im Jänner ist Betriebsurlaub, ab Februar ist das Team voller Elan wieder für die Gäste da.