Erstellt am 08. März 2018, 05:13

von Lisa Röhrer

„Sehnsucht“-Zukunft bleibt weiter offen. Firma Pronatour soll neues Konzept für das Erholungsgebiet ausarbeiten. Kostenpunkt: 15.000 Euro.

Für die Pielachtaler Sehnsucht soll ein neues Konzept ausgearbeitet werden. Beauftragt wurde damit die Firma Pronatour.  |  NOEN, privat

Die Zukunft der Pielachtaler Sehnsucht ist weiter offen. Im vergangenen Jahr wurde ein Arbeitskreis gebildet, quasi als letzter Ausweg, um einen Verkauf der Freizeitanlage doch noch verhindern zu können. Dieser hat sich mittlerweile einige Male getroffen und nun auch schon einen ersten Plan entwickelt: „Wir haben uns entschieden, zweigleisig zu fahren“, erklärte der Arbeitskreisleiter Peter Mayer bei der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Gemeint ist damit, dass einerseits dafür gesorgt wird, dass der Badebetrieb kurzfristig aufrechterhalten werden kann und mehr Gäste angelockt werden. Andererseits soll aber auch ein langfristiges Konzept entwickelt werden, das die Zukunft der Pielachtaler Sehnsucht für die nächsten zehn Jahre sichert.

Konzept für Sehnsucht soll erstellt werden

„Langfristig ist quasi noch alles offen“, meint Mayer. Um die richtige Nutzung für das naturnahe Seebad zu finden, soll die Firma Pronatour beauftragt werden. Diese wird in drei Schritten zu jeweils 5.000 Euro eine Marktanalyse durchführen und anschließend ein Konzept für die Sehnsucht erstellen. Denn wohin genau die Zukunft des Bades geht, ist weiter unklar. Klar ist nur, dass das Gelände weiterhin als Naherholungs- und Freizeiteinrichtung genutzt werden soll. Ob das weiterhin unbedingt einen Badebetrieb miteinschließt, bleibt offen.

Sitzungsunterbrechung zur Beratschlagung

Nach einigem Hin und Her und einer kurzen Sitzungsunterbrechung zur Beratschlagung wurde dieses Vorgehen auch vom Gemeinderat beschlossen. „Allerdings haben wir uns darauf geeinigt, dass wir nach jedem der drei Schritte, den nächsten wieder neu im Gemeinderat beschließen“, sagt Bürgermeister Arthur Rasch.

Um diesen Sommer über die Runden zu kommen, wird auch kurzfristig investiert. Rund 20.000 Euro möchte die Gemeinde in die Hand nehmen, um kleinere Sanierungs- und Instandhaltemaßnahmen durchführen zu können. „Wir wollen die Stege sanieren, aber auch Sand aufschütten und vielleicht ein Trampolin anschaffen“, informierte Mayer. Durchführen werden die Arbeiten die Gemeinderäte selbst. „Wir werden dafür alle gemeinsam mal einen Samstag opfern“, so Mayer.