Geißenberg und Kirche: Alles neu in Schwarzenbach

Erstellt am 26. Juni 2022 | 05:47
Lesezeit: 3 Min
Hölzerne Kirche wurde frisch renoviert und der Geißenberg bekam ein Kreuz.
Werbung

Schwarzenbachs Wahrzeichen erstrahlt in neuem Glanz: Die Hölzerne Kirche ist fertig renoviert. Nach einer Wallfahrt zur Hölzernen Kirche wurde diese von Pastoralvikar Pirmin Mayer im Zuge der Heiligen Messe geweiht.

An die 180 Besucher nutzten das Sommerwetter, um bei diesem Akt dabei zu sein. Aufgrund der großen Anzahl von Besuchern wurde das Innere der Kirche nur von Pirmin Mayer mit seinen beiden Ministranten Philipp und Mario Forsthofer geweiht.

Viel Arbeit floß in die Renovierung: Das Kirchendach wurde mit Lärchenschindeln neu eingedeckt und der zum Teil morsche Unterbau erneuert. Die alten Kirchenbänke wurden ersetzt und das alte Plumps-Klo ist auch Geschichte.

In den Tagen vor der Renovierung folgte noch Kupferblech am Dachgiebel, das Ausbessern der Innenverkleidung, die Restaurierung der Kerzenständer sowie der Neuanstrich der Außenseite. Wegebeauftragter Gerhard Hadinger war federführend beteiligt und ist froh, dass die neue Kirche so gut angenommen wurde.

Gipfelkreuz für den Geißenberg

Noch ein Projekt konnte Hadinger jetzt abschließen: Das neue Gipfelkreuz am Geißenberg. Er erzählt: „Die Idee eines Gipfelkreuzes am Geißenberg hatte im vergangenen Jahr die Sennerin auf der Geißenbergalm, Elisabeth Klauser. Ich habe die Idee aufgenommen und in einem Gespräch mit den ‚Beribauern am Berg‘, Hermine und Anton Kroiss, erwähnt, dass ich so ein Kreuz machen möchte.“

Anton Kroiss hat ihm daraufhin sofort einen lange Jahre gelagerten Lerchenpfosten gratis zur Verfügung gestellt. Etwas verdreht und an einem Ende gerissen, wurde er geschnitten und gehobelt. Hadinger hat ihn mit verschiedenen Schriften und Reliefs versehen und das Gemeindewappen von Schwarzenbach aus Aluminium eingesetzt.

Josef Karner hat sich spontan bereit erklärt, das Betonfundament zu machen. Gemeinsam mit ihm und dem Weideobmann der Geißenbergalm, Josef Sommerauer, ist Hadinger zur Alm aufgebrochen. Sommerauer und Karner haben einen Platz am Geißenberg für das Gipfelkreuz bestimmt, an dem das Kreuz aus allen Richtungen zu sehen, aber für den Almbetrieb nicht hinderlich sein wird.

Mit einem Weidezaun versehen, damit sich das Vieh auf der Alm nicht verletzen kann, steht nun am Geißenberg im Schatten alter Bäume ein Gipfelkreuz und wartet auf Besucher, die sich am Kreuz und der Aussicht erfreuen können. Es wird im Rahmen der Almmesse am 31. Juli von Pirmin Mayer geweiht.

Werbung