Im Pielachtal weiter klare Verhältnisse. Bürgermeister-Parteien verteidigten Absolute, SPÖ legte in Ober-Grafendorf zu, ÖVP baute Prozente in vier Orten aus.

Von Red. Pielachtal. Erstellt am 27. Januar 2020 (14:05)
Wodicka

Schwerwiegende Überraschungen brachte die Wahl im Pielachtal keine mit sich. Alle Bürgermeister-Parteien verteidigten ihre Absolute. Allerdings mit unterschiedlichem Erfolg. 

Die SPÖ baute in Ober-Grafendorf ihr Ergebnis aus, die SPÖ in Weinburg verlor leicht. In St. Margarethen, Frankenfels und Schwarzenbach verloren die ÖVP-Bürgermeisterparteien leicht, in Rabenstein, Kirchberg, Loich und Hofstetten-Grünau legten sie zu. 

Verluste gab es bis auf St. Margarethen für die FPÖ. Die NEOS schafften in Ober-Grafendorf den Einzug in den Gemeinderat nicht.

  •  In Ober-Grafendorf baute die SPÖ mit Rainer Handlfinger ihre Absolute auf 62,9 Prozent aus und erlangte ein 17. Mandat sowie das beste SPÖ-Ergebnis des Bezirks. Die ÖVP zeigte sich bei leichten Verlusten auf 23,6 Prozent etwas enttäuscht, die Grünen zufrieden bei 6 Prozent, die Neos erreichten kein Mandat. Die FPÖ verlor 4,5 Prozentpunkte und ein Mandat.
  •  Leichte Verluste von 2 Prozentpunkten gab es für die SPÖ Weinburg auf 57,3 Prozent. Die ÖVP freut sich über 5,8 Prozentpunkte mehr und ein zusätzliches Mandat, die FPÖ rutscht auf 5,2 Prozent, behält aber ihr Mandat.
  •  In St. Margarethen schafft die FPÖ bei ihrem ersten Antritt auf Anhieb den Einzug in den Gemeinderat mit 6,7 Prozent und einem Mandat. Die ÖVP mit Spitzenkandidatin und der künftig ersten Bürgermeisterin Brigitte Thallauer verliert leicht auf 78,1 Prozent und hält bei 12 Mandaten. Enttäuscht ist die SPÖ, die auf 15,2 Prozent verliert und nun ein Mandat weniger hat.
  •  Jubel herrscht bei der ÖVP Hofstetten-Grünau mit Bürgermeister Arthur Rasch, die ein 15. Mandat erobert und um 4 Prozentpunkte auf 69,5 Prozent zulegte. Die SPÖ verliert um eine Stimme ihr fünftes Mandat und erreicht 21,8 Prozent, die FPÖ verliert rund 3,4 Prozentpunkte, hält aber ihre zwei Mandate.
  •  In Rabenstein erreicht ÖVP-Bürgermeister Kurt Wittmann mit seiner Partei ein 16. Mandat und 70,4 Prozent der Stimmen. Um drei Prozentpunkte zugelegt hat die SPÖ und hält weiter bei fünf Mandaten. Die FPÖ verlor ihr Mandat.
  •  In Kirchberg hat die ÖVP mit Spitzenkandidat Vizebürgermeister Franz Singer 70 Prozent geholt: „Das beste Ergebnis, das wir je hatten.“ Die SPÖ gewinnt ein Mandat und liegt bei 22,4 Prozent. Die FPÖ verliert 6,5 Prozentpunkte und hält statt drei nur mehr ein Mandat.
  •  Zum sechsten Mal in Folge bringt der ÖVP-Wahlsieg in Loich das Bürgermeisteramt für Anton Grubner. 3,9 Prozentpunkte gewann die ÖVP dazu und hält bei 68,7 Prozent, die SPÖ rutschte von 35,2 auf 31,3 Prozent. An der Mandatsverteilung von 10 zu 5 ändert sich nichts.
  •  Leichte Verluste gibt es in Frankenfels für die ÖVP (von 70,3 auf 68,6 Prozent) rund um Bürgermeister und Spitzenkandidat Heinrich Putzenlechner, hält jedoch weiter 15 Mandate. Die SPÖ gewinnt ein Mandat und drei Prozentpunkte auf 23,7 Prozent. Die FPÖ verliert ein Mandat und erreicht 7,7 Prozent.
  •  Schwarzenbachs Bürgermeister und ÖVP-Spitzenkandidat Andreas Ganaus erreicht 82 Prozent und hält weiter bei elf Mandaten, die SPÖ legte um 3 Prozentpunkte auf 18 Prozent zu und behält zwei Mandate. 

Mehr Informationen und alle Wahlergebnisse samt Sprengel-Wertung findet ihr ab Dienstag, 28. Jänner, in der NÖN Pielachtal.

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