2 Minuten – 2 Millionen: 300.000 Euro für Fräsinator. Hanna Gansch gewann „2 Minuten – 2 Millionen“-Jury für sich. Baulöwe Haselsteiner investiert in Landwirtschafts-Maschine.

Von Lisa Röhrer. Erstellt am 27. Februar 2018 (05:43)
Der Fräsinator könnte als Allrounder in der Landwirtschaft schon bald nicht mehr wegzudenken sein. Während er im Winter den Schnee fräst, transportiert er im Herbst und Frühling Hackschnitzel, Futtermittel oder Schüttgut und verlädt im Sommer die Ernte.
NOEN, Landwirt.com

Jackpot! Nicht einmal zwei Minuten brauchte Hanna Gansch, um die Jury der Fernseh-Show „2 Minuten – 2 Millionen“ zu überzeugen. Dort war die Kirchbergin zu Gast, um ihren Fräsinator, eine sanfte Schneefräse, ins beste Licht zu rücken und damit ein Investment von mindestens einem der Juroren zu bekommen.

Die Kirchbergerin Hanna Gansch überzeugte bei der Puls4-Show „2 Minuten – 2 Millionen“ die Jury. Dank des Investments eines Jury-Mitglieds kann sie nun mit der Produktion des Fräsinators starten.
NOEN, Sebastian Wegerbauer

Mit der Präsentation ihres Landwirtschafts-Allrounders konnte die 29-Jährige punkten. Noch bevor die 120 Sekunden abgelaufen waren, gab ihr Bau-Tycoon Hans-Peter Haselsteiner den Zuschlag. Er bot ihr 300.000 Euro für 25,1 Prozent Beteiligung an dem Kirchberger Start-up NG Green. Im Moment werden die Verträge vorbereitet, damit das Investment schon bald unter Dach und Fach gebracht werden kann. Dann soll die Entwicklung der Fräse abgeschlossen werden und in Produktion gehen. Schon im Sommer – und somit noch vor der Erntezeit – wollen Gansch und ihr Team die Serienreife erreicht haben.

„Habe nicht mehr daran geglaubt“

Für die 29-Jährige geht damit ein Traum in Erfüllung, an den sie selbst gar nicht mehr geglaubt hätte. Bevor sie zur Show eingeladen wurde, kassierte sie von Puls4 eine Absage. „Ich habe zwei Jahre gekämpft. An diesem Tag wollte ich aufgeben. Ich war am Ende“, erinnert sich Gansch. Der rettende Anruf des Privatsenders hat ihr den Glauben an ihren Fräsinator zurückgegeben: „Sie haben mir gesagt, dass jemand ausgefallen sei und ich doch dabei sein kann“, berichtet die Kirchbergerin. Schon zehn Tage später stand sie im Studio.

Der harte Kampf hat sich gelohnt. „Das ist sowas wie ein Lotto-12er für mich“, jubelt die 29-Jährige, die von ihrem Vater ermutigt wurde, mit ihrem Produkt ins Fernsehen zu gehen.