Gerhard Hackner ist Ehrenbürger. Tourismusobmann Gerhard Hackner wurde in seiner Heimat Kirchberg mit der höchsten Auszeichnung bedacht. Die Kirchberger zollten ihm Standing Ovations.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 12. Februar 2019 (05:15)
Wilhelm Weinmeier, Franz Singer, Anton Gonaus und Josef Keil gratulierten Gerhard Hackner.
Wilhelm Weinmeier, Franz Singer, Anton Gonaus und Josef Keil gratulierten Gerhard Hackner. Straubinger

Eigentlich war es die Jubiläumsfeier der Kirchberg-Halle, aber auch eine Ehrung stand am Abendprogramm. In seiner Laudatio hob Bürgermeister Anton Gonaus hervor: „Was er für Kirchberg in über 40 Jahren geleistet hat, ist ohne Beispiel.“ Hackner schrieb in Erfüllung seiner Aufgabe bei der NÖN (seit mehr als 40 Jahren ist er aktiv) fleißig mit. Als der Bürgermeister jedoch sagte, dass die Person 29 Jahre Amtsleiter in Kirchberg war, dämmerte es ihm langsam, dass er gemeint sein könnte. „Er reißt mit, er kann überzeugen“, hob Gonaus hervor und weiter: „Der Beschluss für die Ehrung im Gemeinderat war einstimmig.“ Auch die Kirchberger Bürger waren sich einig und gaben ihre Zustimmung mit Standing Ovations.

„Ich hätte das nicht erwartet und bedanke mich herzlich. Mein Engagement in Vereinen, für meine Gemeinde, für das Pielachtal und die Mariazellerbahn war immer eine Herzensangelegenheit für mich“, so der frisch gebackene Ehrenbürger. Richtig demütig sei er geworden, als er gesehen habe, welch große Persönlichkeiten diese Ehrung bisher schon erhalten haben.

„Ich hätte das nicht erwartet und bedanke mich herzlich. Mein Engagement in Vereinen, für meine Gemeinde, für das Pielachtal und die Mariazellerbahn war immer eine Herzensangelegenheit für mich“

Schon früh engagierte sich Hackner freiwillig und war in seiner Jugend zehn Jahre beim Roten Kreuz. Seit über 40 Jahren ist er beim ÖKB, seit 1992 Obmann des Tourismusverbandes und hatte unter vielen anderen die Idee für den Pilgerweg. Er ist Gründungsmitglied von Mostviertel Tourismus und im Aufsichtsrat vertreten. Durch seine Idee kam die Modellbahn nach Kirchberg, und nun hilft er seit zwei Jahren jeden Dienstag und Samstag die Bahn im Bahnhof zu bauen. 1994 starteten die Überlegungen für ein Alleinstellungsmerkmal. Die Dirndlstrategie wurde entwickelt. „All die Jahre hat mich Gerhard Hackner unterstützt und mit seiner Begeisterung bewirkt, dass die Schar, die es für gut befunden hat, immer größer wurde“, so Gonaus.