Master-Plan für Gemeinden. Kirchberg hat als einziger niederösterreichischer Ort an der Ideenfindung mitgewirkt.

Von Gerhard Hackner. Erstellt am 01. August 2017 (05:40)
Bürgermeister Anton Gonaus konnte von Minister Andrä Rupprechtereine Auszeichnung für die Gemeinde Kirchberg übernehmen.
NOEN, privat

Auf die Bühne geholt und ausgezeichnet wurde die Marktgemeinde Kirchberg, weil sie zur Unterstützung des Masterplanes für den ländlichen Raum ein Kommunal-Audit entwickelt hat. Das Kommunal-Audit ist ein Fitnesscheck für Gemeinden, der neue Lösungswege für eine zukunftsorientiere Politik und Verwaltung aufzeigt. Es hilft den Gemeinden, eine fundierte Entscheidungsbasis zu erarbeiten sowie strategische Zielsetzungen und konkrete Maßnahmen zu formulieren. Kirchberg beteiligte sich als einzige niederösterreichische Gemeinde an dieser Testphase.

Vor 1.500 Bundes-, Landes- und Gemeindevertretern aus ganz Österreich stellte nun Bundesminister Andrä Rupprechter in Korneuburg den Masterplan für den ländlichen Raum vor. Ziel des Projekts ist die Stärkung des ländlichen Raumes, Abwanderung zu verhindern sowie vermehrt Kaufkraft und überörtliche Einrichtungen an den ländlichen Raum zu binden. Zur Unterstützung dieses Masterplanes wurde von der Gemeinde das Kommunal-Audit entwickelt. Kompetente, wissenschaftliche Vertreter beteiligten sich bei diesem Masterplan, welcher in die Verhandlungen in die nächste Regierung Eingang finden soll und in der nächsten Legislaturperiode umgesetzt werden soll.

„Die Teilnahme an dieser Testphase bedeutete für unsere Mitarbeiter ein beträchtliches Stück Arbeit, brachte aber wertvolle Erkenntnisse.“ Anton Gonaus

Dazu Gonaus: „Die Teilnahme an dieser Testphase bedeutete für unsere Mitarbeiter ein beträchtliches Stück Arbeit, brachte aber viele wertvolle Erkenntnisse.“ So können etwa Ideen entwickelt werden, damit sich die Wirtschaftskraft nicht nur in den urbanen Bereich verlagert. „Wir brauchen Gegenstrategien, um die ländliche Region zu stärken. Der Masterplan ist ein ideales Werkzeug dafür. Da wollten wir als Gemeinde Kirchberg unseren Beitrag leisten“, bekräftigt Gonaus.