Die Schubert-Linde musste weichen. Aus Sicherheitsgründen musste die Linde bei der Kreuzung Bahnhofstraße und B 39 im Ortszentrum gefällt werden.

Von Gerhard Hackner. Erstellt am 20. Juni 2019 (03:16)
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Die Schubertlinde an der Kreuzung der Bahnhofstraße mit der St. Pöltner-Straße musste aus Sicherheitsgründen gefällt werden.

Trotz Alltagstrubel ist es vielen Kirchbergern aufgefallen. Die Schubert-Linde im Kreuzungsbereich der Bahnhofstraße mit der Landesstraße B 39 im Ortszentrum musste gefällt werden. Aus Sicherheitsgründen für Fußgänger und Verkehrsteilnehmer.

Die Baumpflegefirma Christoph Klaus bewerkstelligte diese schwierige Arbeit direkt an der St. Pöltner-Straße. Bürgermeister Anton Gonaus informierte dazu die Bevölkerung: „Die Schubert-Linde wurde im Jahr 1928 zum hundertsten Todestag von Franz Schubert gepflanzt. Baumexperten haben uns nun aber aufmerksam gemacht, die Linde dringend zu fällen. Der Baum war mit Misteln übersäht und mit seinen dürren Ästen eine große Gefahr für die Verkehrsteilnehmer. Wir werden natürlich wieder eine Linde neu pflanzen.“

„Die Schubert-Linde wurde im Jahr 1928 zum hundertsten Todestag von Franz Schubert gepflanzt. Baumexperten haben uns nun aber aufmerksam gemacht, die Linde dringend zu fällen"

Interessant ist die Geschichte dieses Baumes. In Kirchberg fand an zwei Tagen im August 1928 ein großes Sängerfest statt. Am 4. August gab es zum Gedenken des 100. Todestages des großen österreichischen Komponisten Franz Schubert ein Festkonzert im Ort, welches vom Männergesangsverein Kirchberg und einem Gastchor gestaltet wurde. Aus diesem Anlass wurden danach die Schubertlinde gepflanzt und ein Gedenkstein gesetzt.