Neue Klänge beim HO-Pi-Projekt in Hofstetten-Grünau

Erstellt am 20. Juni 2022 | 05:05
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8385688_hopi.jpg
Trommelwirbel bei der Eröffnung gab es von Eva Gronister, Judith Wagner, Paul Lakner, Christopher Gronister, Franz Gronister, Lisa Krenn und Vizebürgermeister Wolfgang Grünbichler (von links).
Foto: Florentina Lechner
Das HO-Pi-Haus-Projekt erweitert sich um eine handgearbeitete HO-Pi-Klang-Hütte.
Werbung
Anzeige

Tiefes Brummen, metallisches Schwingen und rhythmisches Rasseln. Klangexperimente, die mit besonderer akustischer Verstärkung von nun an in der Hopi-Klang-Hütte in der St. Pöltner Straße 15 erprobt werden können.

Möglich ist das dank zweijähriger minutiöser Handarbeit und Hingabe Franz Gronisters, Leiter des HO-Pi-Haus-Projekts und Gründer der HO-Pi Percussion Gruppe, bei dem Interessierte für ein inspirierendes Klang-Hütten-Erlebnis jederzeit anfragen können. Dieses vergrößert das bereits bestehende akustische Angebot des HO-Pi-Haus-Projekts.

Bei der offiziellen Eröffnung lüftete Franz Gronister in Führungen die bautechnischen Geheimnisse hinter den speziellen Schwingungen der Klanghütte.

Eigener Resonanzraum wie in menschlichem Kopf

Mit der Lieferung von Kiefer-Schwartlingen startete er 2020 den Bau der Hütte und verkleidete das Bauwerk innen nochmals mit Fichtenbrettern aus Oberösterreich, die gute Klangeigenschaften besitzen - natürlich alles händisch. Diese befestigte er an Schwingungsknoten, um den bestmöglichen Klang zu erzeugen.

Auch den Ort der Hütte selbst wählte er nicht beliebig, sondern um den Stumpf eines Kirschbaumes herum, um einen lebendigen Resonanzraum zu erzeugen, wie in einem Kopf oder Gehirn, mit der Erde als Körper.

„Ich würde es als Schwingungserfahrungen oder Schwingungsreise bezeichnen“, erklärt Gronister. Die „Wohlfühlhütte“ selbst ist laut Gronister ebenso eine unabgeschlossene Projekt-Reise.

Werbung