Das Sackerl gibt‘s fürs...?. Über den Hundekot in Rabenstein

Von Marlene Groihofer. Erstellt am 15. Oktober 2019 (03:37)

Nicht-Hundefreunde erzürnt es ohnehin, das „vergessene“ Würstchen am Wegesrand. Und auch dem redlichen Tierbesitzer ist es wenig Grund zur Freude. Ganz wurscht ob Stadt, ob Land: Das Gackerl lässt die Wogen hochgehen.

Immer dann, wenn es nicht im Sackerl landet. Es mag Faulheit sein, die Lust am kleinen Ungehorsam oder gezielte Provokation. Es mag das Bücken stören, die Mistkübel-Suche oder der Griff nach schwer zu Fassendem. Da kann es schon verführerisch sein, sich ein bisschen „abzuputzen“. Den „War was?“-Blick aufzusetzen. Sich ein „Hat ja eh keiner gesehen“ vorzusagen. Und einfach weiterzugehen.

Was macht‘s denn schon, so ein Hundstrümmerl? Denken sich scheint’s viele. Momentan auch in Rabenstein. Und ehe man sich’s versieht, steht man schon drin. Auf Grünflächen, am Gehsteig und am Radweg kann es einen treffen. Wenn nicht bald wieder ein bisschen Anstand ansteht. Den fordert man ja auch vom Vierbeiner. Sollte man meinen.