In die richtigen Bahnen lenken. Über Jugendarbeit im Pielachtal

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 17. September 2019 (03:17)

Probleme mit Jugendlichen am Bahnhof in Hofstetten-Grünau führten schon einmal zum Schließen der öffentlichen Toilette, in einer Gemeinde wurde bei jungen Erwachsenen eine Cannabis-Plantage ausgehoben, und auch mit Vandalismus haben die Gemeinden immer wieder zu kämpfen. Der Regionalplanungsgemeinschaft sind diese Probleme bewusst, und sie will nun dagegen steuern. Helfen sollen Streetworker. Gefordert wird das seit sieben Jahren, jetzt erfolgt die Umsetzung.

Derzeit werden in den Gemeinden die Grundsatzbeschlüsse für die Umsetzung einer Mobilen Jugendarbeit im Tal gefasst. In Ober-Grafendorf haben bereits alle Fraktionen einer Umsetzung zugestimmt. Das zeigt den Bedarf an Jugendsozialarbeit. Das zeigt aber auch, dass den Parteien die Zukunft ihrer Jugend ein wichtiges Anliegen ist, das sie sich auch etwas kosten lässt. Wenn damit das Leben der jungen Menschen in die richtigen Bahnen gelenkt wird, ist dies ein geringer, aber wertvoller Betrag.