Aktiv gegen die Landflucht. Lisa Röhrer über Frankenfels als vereinsfreundlichste Gemeinde.

Von Lisa Röhrer. Erstellt am 16. Januar 2018 (05:16)

Eine große Auswahl an Freizeitmöglichkeiten, Arbeitsplätzen und Bildungseinrichtungen: Man muss sich eingestehen, das Leben in der Stadt hat Vorteile. Trotzdem gibt es ein Argument, mit dem der ländliche Raum punkten kann: Neben der Ruhe und der Natur ist es vor allem das Miteinander, das ländliche Gebiete so lebenswert macht. Während in der Stadt jeder sein eigenes Süppchen kocht, ist am Land der Zusammenhalt groß.

Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten zahlreiche Vereine, die eine wichtige Rolle spielen. Dort können die Bürger ihren Hobbys nachgehen und sind unter Gleichgesinnten. Meist treten schon Kinder den Organisationen bei und bauen so eine Verbindung zu ihrer Heimatgemeinde auf. Später haben sie dadurch – trotz der Vorteile des Stadt-Lebens – triftige Gründe, auf dem Land zu bleiben.

Die Frankenfelser haben das erkannt: Sie unterstützen ihre Vereine — finanziell und organisatorisch. Außerdem bringen Kommunalpolitiker den Funktionären Wertschätzung entgegen, indem sie in den Vereinen Präsenz zeigen. Damit machen sie alles richtig: Sie wirken der Landflucht aktiv entgegen.