Andenken an Kardinal König. Über den geplanten Gendenkort in Rabenstein

Von Marlene Groihofer. Erstellt am 12. November 2019 (03:36)

Zweimal gehörte er zum engeren Kandidatenkreis für das Amt des Papstes, 29 Jahre lang leitete er die Erzdiözese Wien. Er gilt als einer der bedeutendsten Wegbereiter der Ökumene. Und er hat in Österreich sehr an der Aussöhnung zwischen Sozialdemokratie und Kirche mitgewirkt. Geboren wurde Kardinal König in Rabenstein an der Pielach, am 3. August 1905. Zwei Tage später wurde er in der dortigen Pfarrkirche getauft.

Sein Andenken wird in der Gemeinde sehr bewahrt: etwa durch das Engagement des Vereins „Kardinal König - Glaube und Heimat im Pielachtal“. Alljährlich gibt es ein Kardinal König-Gespräch.

Und künftig eine eigene Gedenkstätte: Denn nun wurde das im Zentrum gelegene „Kardinal-König-Haus“ von der römisch-katholischen Pfarrkirche Rabenstein erworben. Bis zum Sommer soll ein Museum entstehen. Und Übernachtungsmöglichkeiten für Pilger. Damit Einheimische wie Gäste die Erinnerung an den großen Sohn des Pielachtals noch aktiver bewahren können.