Bedarf im Ort decken. Nadja Straubinger über Investitionen für die Zukunft.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 14. August 2018 (05:47)

In Ober-Grafendorf steht die Erweiterung des Wifki kurz vor dem Abschluss, in Weinburg wurde im Vorjahr eine Nachmittagsbetreuung für Schulkinder eingerichtet, in Frankenfels stand in den letzten beiden Sommern der Um- und Zubau beim Kindergarten auf dem Programm, in Rabenstein ist die sechste Kindergartengruppe fix und in Hofstetten-Grünau stehen die Ausbaupläne. Im Pielachtal tut sich viel, wenn es um die Kinderbetreuung geht. Das machen die erfreulichen Geburtenzahlen aber auch notwendig. Diesem Bedarf müssen die Gemeinden Rechnung tragen.

Für viele Familien ist es wichtig, einen Kindergarten- und später den Schulplatz direkt im Wohnort zu haben, um Wege möglichst kurz zu halten. Ist das nicht der Fall, wird häufig der Schulbesuch in eine andere Gemeinde oder eine Stadt verlegt. Schließlich fällt der Entschluss leicht, auch den Wohnort an den Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu verlegen. Jede Investition in Kinderbetreuung und Schule ist also ein wichtiger Beitrag, um die Bindung der Bürger zu ihrer Gemeinde noch weiter zu stärken.