Den Weg weiter fortsetzen. Über Klimaschutz im Tal.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 21. Juli 2021 (03:30)

Der Rückgang der Gletscher, anhaltende Trockenheit, extreme Niederschlagsereignisse, der Treibhauseffekt – seit vielen Jahren warnen Wissenschaftler vor den Folgen des Klimawandels. Nicht bei allen kommt die Warnung auch an. Anders bei den Gemeindevertretern im Pielachtal. Alle Gemeinden sind in der Klimaanpassungsmodellregion (KLAR) und wollen auch künftig Klima- und Energie-Modellregion (KEM) werden.

Aber schon in den letzten Jahren hat sich einiges getan. Der Pielachwasserverband und die Region gab eine Studie zu Hangwasser bei extremen Regenereignissen in Auftrag, in den Gemeinden wurden Hochwasserschutzmaßnahmen durchgeführt, wie etwa der kürzlich eröffnete in Kirchberg, und Renaturierungen gaben dem Fluss wieder mehr Platz.

Jetzt heißt es dranbleiben und diesen Weg fortsetzen. Denn die Flutkatastrophe in Teilen Österreichs hat gezeigt: Angst vor dem Klimawandel ersetzt nicht das entschlossene Handeln, was Schutzmechanismen betrifft.