Die Feuerwehr hat‘s nicht leicht. Über das FF- Wesen in Pandemiezeiten.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 30. Dezember 2020 (03:36)

„In Zeiten, in denen das gesellschaftliche Gefüge immer weiter auseinanderdriftet, brauchen wir Menschen, die sich trauen, Verantwortung für andere zu übernehmen.“ So die Worte von Bezirksfeuerwehrkommandant Georg Schröder.

Feuerwehrwahlen stehen an, auch für das Pielachtal sind die meisten Kandidaten nominiert. Ob bewährter Kommandant oder neuer Mann an der Spitze, eines steht fest: Die künftige Führung hat es nach dem Corona-Jahr nicht leicht, denn die Pandemie-Vorgaben haben den ehrenamtlichen FF-Betrieb nicht attraktiver gemacht. Keine Fortbildungen. Maskentragen im oft atemraubenden Einsatzgeschehen. Ausbleiben von Einnahmen wegen Festabsagen und fehlender Haussammlung. Alle Feuerwehren haben aber trotz erschwerten Betriebs die Bürger weder bei Hochwasser, Unfällen noch Bränden hängen gelassen. Jetzt sind die Pielachtaler am Zug. Mitmachen, wenn möglich. Spenden, auch ohne Anlass. Oder zumindest Danke sagen. Letzteres geht immer.