Einzelne bringen viele in Verruf. Über Vandalenakt im Wald.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 03. Februar 2021 (03:43)

Knisternder Schnee, strahlend blauer Himmel und frische Luft – gerade in Zeiten von Corona und Lockdown zieht es die Menschen immer öfter hinaus in die Natur. Naturliebhalter halten sich dabei an Regeln: Sie meiden Wildruhezonen, verzichten auf Touren in der Dämmerung und der Finsternis und nehmen ihre Hunde an die Leine.

Und dann gibt es die andere Sorte an Frischluftfreunden, die sich an nichts, auch nicht an Absperrungen halten, wie etwa im Wald, durch den der Weg zur Grüntalkogelhütte führt. Aufgrund von Waldarbeiten sperrte der Besitzer den Weg mit einem Zaun ab. Wanderer ließen sich davon jedoch nicht beirren und zerstörten diesen mutwillig.

Es ist eine Sache, dass man sich nicht an Verbote hält, aber eine andere, wenn man dann zum Vandalen wird. Solche Einzelaktionen bringen alle in Verruf. Da braucht man sich nicht wundern, wenn solche Wege nicht mehr genutzt werden dürfen. Denn: Wie kommen die Waldbesitzer dazu, die Schäden zu tragen.