Geschichten für die Nachwelt. Über kleine Museen im Tal.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 17. Februar 2021 (03:08)

Sie zeigen Gebrauchsgegenstände aus früheren Zeiten, sind Betätigungsfeld für Hobbyhistoriker und Fundgrube für tausende Fotos von früher: Die kleinen Museen im Pielachtal haben viel zu bieten. Nach dem letzten Lockdown dürfen sie nun wieder offenhalten und ihre Schätze der Öffentlichkeit zugänglich machen. Zwar mit Abstand und FFP2-Maske, aber immerhin.

Die Arge Heimatforschung in Hofstetten-Grünau hat ihre Ausstellung aus dem Vorjahr verlängert. Zu wenig Gelegenheit gab es aufgrund der Corona-Pandemie, die 30 Lebensbilder herzuzeigen. Pfarrer, Lehrerin, Klosterfrau oder Industrieller – es gibt viele Geschichten aus Hofstetten-Grünau zu erfahren.

Aber auch die anderen Museen im Tal haben eine wichtige Aufgabe: Die Geschichte der Region für die Nachwelt „haltbar“ machen. Damit auch spätere Generationen noch wissen, woher sie kommen. Denn wie sagte schon Schriftsteller Michael Ende: „Wer keine Vergangenheit mehr hat, der hat auch keine Zukunft.“