Hand in Hand zum Pflegeheim. Nadja Straubinger über die geplante Pflegeeinrichtung.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 27. Oktober 2014 (10:41)
Eine ruhige Naturlandschaft, ein relativ hoher Anteil älterer Menschen und abwandernde junge Menschen – eigentlich verwundert es, dass es angesichts dieser Fakten noch kein Pflegeheim im Pielachtal gibt. Zum Glück wird das jetzt anders, noch heuer soll mit den Bauarbeiten für das ehrgeizige Projekt der Gemeinden Kirchberg und Rabenstein begonnen werden. 42 Betten sowie Angebote für Betreutes Wohnen werden auf Kirchberger Ortsgebiet entstehen.

Das Projekt ist gleich aus mehreren Gründen bemerkenswert. Die Gemeinden selbst übernehmen als Investoren die Verantwortung und springen zugleich über den eigenen Schatten: Kein Streit, welcher Ort die begehrten Jobs für sich beanspruchen kann, kein Gerangel um den Standort, sondern das klare Bekenntnis dazu, dass man gemeinsam dieses für das Pielachtal so wichtige Pflegeheim umsetzen will.

Damit schaffen Kirchberg und Rabenstein nicht nur neue Arbeitsplätze und den Beweis, dass miteinander Vieles möglich ist – sie schaffen auch ein neues Angebot, das es den Pielachtalern ermöglicht, auch im Alter in der Region zu bleiben.