Stich in die „rote Seele“. Über die Nationalratswahlergebnisse in Weinburg und Ober-Grafendorf.

Von Markus Zauner. Erstellt am 01. Oktober 2019 (03:52)

Das Pielachtal ist bei der Nationalratswahl (wie die meisten Regionen) im Wesentlichen im Bundessog „mitgeschwommen“. Ein Stich in die „rote Seele“ sind aber besonders die Verluste der SPÖ-Mehrheiten in Weinburg und Ober-Grafendorf — in beiden Gemeinden liegt das eingefahrene Minus auch über dem Landesschnitt.

Das „magerlt“ speziell die betroffenen SPÖ-Bürgermeister Peter Kalteis und Rainer Handlfinger, die sich den Vorwurf gefallen lassen müssen, in „ihren“ Gemeinden nicht optimal mobilisiert zu haben. Mehr aber auch nicht. Große Rückschlüsse von der Nationalratswahl auf die anstehende Kommunalwahl zu ziehen, wäre grundlegend falsch.

In ihren Funktionen als Gemeindeoberhäupter machen Kalteis und Handlfinger gute Figur. Ein Weckruf dürften die nicht schmeichelhaften Nationalratswahlergebnisse in Weinburg und Ober-Grafendorf für die SPÖ aber allemal sein. Frei nach dem Motto: „A gmahde Wies’n“ ist die Gemeinderatswahl im Jänner noch nicht.