Wappnen für den Starkregen. Nadja Straubinger über ein gemeinsames Projekt.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 07. Juni 2017 (05:13)

Starker Wind setzt unvermittelt ein, der Himmel verdunkelt sich. Die Wettervorhersage hält Sturm und Starkregen bereit. Bei einigen Pielachtalern macht sich da bereits ein mulmiges Gefühl breit. Wie schlimm wird es wohl dieses Mal werden?

Das Schlimmste dämmen die Pielachtaler Gemeinden mit ersten Schutzmaßnahmen ein. Hochwasserschutz gibt es in den meisten Gemeinden schon, oder er ist gerade im Entstehen.

Jetzt hat sich der Pielach-Wasserverband aber entschlossen, einen weiteren Schritt zu gehen. In einem Pilotprojekt wird die Universität für Bodenkultur das Verhalten von Wasser bei Starkregenereignissen in Hinblick auf die Hangwasserproblematik untersuchen. Im Mittelpunkt der Studie steht die „Pfeffer-Siedlung“ in Rabenstein, die im Vorjahr vom Starkregen besonders betroffen war.

Das Projekt soll Grundlagen für die Entwicklung einer Strategie liefern. Auch wenn es noch einige Jahre dauern wird, ist diese Untersuchung ein wichtiger Schritt. Denn die Unwetterereignisse werden heftiger und dafür müssen sich die Gemeinden wappnen.