Erster Blick ins neue Geschäft in Weinburg. Leiterin Claudias Stuphan berichtet über ihre Ideen im neuen Adeg.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 24. Februar 2021 (03:58)
Die neue Geschäftsleiterin Claudia Stuphan freut sich schon auf die Eröffnung.
Straubinger

In einer Woche ist es soweit. In Weinburg eröffnet wieder der Nahversorger; dieses Mal unter der Schirmherrschaft der Gemeinde nach dem Vorbild des Einkaufsmarktes in Loich. Das Team steht, als Leiterin des neuen Adeg-Marktes fungiert Claudia Stuphan.

Neue Regale sind aufgestellt, die Elektroleitungen wurden erneuert, der Außenbereich wird hergerichtet und auch mit dem Einräumen der Ware haben die Mitarbeiter mittlerweile begonnen, denn am Donnerstag, 4. März, öffnet der Markt seine Pforten. „Derzeit laufen auch noch die Schulungen“, berichtet Stuphan, die einige Ideen für den neuen Laden hat. So war es ihr wichtig, dass auch Produkte verschiedener Produzenten aus der Region im Weinburger Nahversorger verkauft werden.

„Wir haben Eier und Nudeln von Familie Leputsch aus Weinburg, Honig, Schnaps, Säfte und Joghurt aus der Region“, berichtet sie. Natürlich darf auch Dirndlsaft und Dirndlaufstrich nicht fehlen. Generell achte sie auf einen guten Mix beim Sortiment. Deswegen wird es im neuen Geschäft auch Zeitungen und Zeitschriften geben. Auch eine warme Jause zum Mitnehmen will Stuphan mit ihren Mitarbeiterinnen anbieten.

„Die Leute freuen sich, dass es bald wieder ein Geschäft gibt.“ Claudia Stuphan, Marktleiterin

Die Wahl-Weinburgerin hofft auf viele Kunden. „Wir setzen auf Freundlichkeit und guten Service“, erklärt Stuphan ihre Strategie, um die Weinburger zum Einkaufen im Ort zu animieren. Auch das breitere Angebot soll dazu beitragen. So findet der Postpartner Platz im neuen Adeg-Markt und auch eine Annahmestelle der Textilreinigung Lang aus Kirchberg wird es geben. Bisher sei das Feedback gut: „Die Leute freuen sich, dass es bald wieder ein Geschäft gibt.

Stuphan bringt Erfahrung im Handel und in der Mitarbeiterführung von der Firma Leiner mit. Dort war sie in der Vorhangabteilung beschäftigt. Jetzt hat sich die Chance in ihrer Wahlheimat Weinburg, wo sie seit 25 Jahren lebt, aufgetan und sie hat zugegriffen.

Auch Bürgermeister Peter Kalteis freut sich schon auf die Neueröffnung: „Es ist eine gute Sache, wir bieten gute Qualität.“