80 neue Wohnungen im Zentrum von Ober-Grafendorf. In zwei Etappen baut Alpenland in Holzbauweise neue Wohneinheiten auf ehemaligem Tischlerareal.

Von Bernhard Burmetler. Erstellt am 09. Juni 2021 (04:13)
Wohnbau Ober-Grafendorf
Mit großzügigen Grünflächen wird die neue Siedlung in Holzbauweise gestaltet. 
MAGK ARCHITEKTEN, schreinerkastler.at

Bis 2023 entstehen auf dem Areal der ehemaligen Tischlerei „Glöckl“, neben dem Ortsfriedhof, vier Wohnblöcke mit insgesamt 80 geförderten Wohnungen. Die zentralen Bauten punkten mit ihrer direkten Nähe zu Bus und Bahn, den Nahversorgern und ins Ortszentrum brauchen die zukünftigen Bewohner ebenfalls nur wenige Gehminuten.

Wohnbau Ober-Grafendorf
Auf dem Areal der ehemaligen Tischlerei Glöckl entstehen 80 Wohneinheiten
Burmetler

Die Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Alpenland zeichnet für das Projekt verantwortlich. Gemeinsam mit der Firma Rubner, proHolz Niederösterreich, der Gemeinde Ober-Grafendorf und dem Land Niederösterreich wird das Projekt realisiert. Errichtet werden die Wohnblöcke in Holzbauweise. Das habe laut Alpenland ökologische Vorteile biete aber auch Möglichkeit das entwickelte Konzept schnell umzusetzen. Auf dem Areal ist ein hoher Grünanteil vorgesehen.

„Es wird unter anderem Flächen zur natürlichen Versickerung von Regenwasser und begrünte Dächer geben. Die Bepflanzung soll der Region angepasst sein“, erklärt Alpenland-Obmann Norbert Steiner.

Verkehr über Manker Straße geleitet

Zum Verkehr hat man sich ebenfalls Gedanken gemacht. Um ein großes Verkehrsaufkommen in der Siedlungsstraße zu vermeiden, wird die Zu- und Abfahrt der neuen Siedlung am nordwestlichen Punkt geplant. So wird der Verkehr direkt auf die Manker Straße geleitet und die bestehende Siedlung bleibt frei. E-Carsharing, Fahrradstellplätze sowie PKW-Stellplätze ergänzen das Konzept.

Neben der zentralen Lage war auch die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde ausschlaggebend, um das Projekt in Ober-Grafendorf umzusetzen. Dazu sagt Bürgermeister Rainer Handlfinger: „Ich freue mich, dass auf dem Grundstück einer ehemaligen Tischlerei Wohnungen in Holzbauweise mit so einem nachhaltigen Konzept entstehen, womit sich der Kreis der Ressourcen wieder schließt.“