Wissen soll in Rabenstein bewahrt werden. Gottfried Auer präsentiert sein neues Projekt „franz trifft digital“ beim Dorffrühstück am 20. Juli in Rabenstein.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 19. Juli 2019 (03:28)
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Im digitalen Ortsplan lässt sich der aktuelle Ortsplan von Rabenstein und seinen Katastralen ...

„Altes Wissen soll in Erinnerung bleiben und nicht verstauben“, davon ist Amtsleiter Gottfried Auer überzeugt. Aus diesem Grund hat er sich für die Topothek eingesetzt und wird nun sein neues Projekt „franz trifft digital“präsentieren. „Ich bin froh, dass ich die Unterstützung für das Projekt von Bürgermeister Kurt Wittmann erhalten habe“, betont Auer. Wittmann ist auch Obmann der Dorferneuerung, in deren Rahmen die Umsetzung erfolgte.

Gemeinde Rabenstein
... mit einer Karte aus dem Franziszeische Katasterüberlagern.

Hannes Pedrazza und Andreas Melichar pflegten innerhalb weniger Wochen die Karten aus dem franziszeischen Kataster in den bestehenden digitalen Ortsplan ein. Der Franziszeische Kataster ist der erste vollständige österreichische Liegenschaftskataster. Er entstand zwischen 1810 und den 1870er Jahren und ist nach dem österreichischen Kaiser Franz I. benannt. Ziel war eine einheitliche Basis für die Bemessung der Grundsteuer zu schaffen. Jetzt können die Pläne online eingesehen und überlagert werden, um Veränderungen nachvollziehen zu können.

„Die Karten werden im Internet frei zugänglich sein, so kann sich jeder ansehen, was sich in seiner Gegend entwickelt hat“, ist Auer begeistert. Besonders deutlich zeige sich etwa die Verlegung des Verlaufs der Pielach, und auch in Warth habe sich einiges getan. Von einer typischen Burgensiedlung ausgehend, habe sich die Marktgemeinde Rabenstein zum heutigen Aussehen entwickelt.