Sanierung der Kirchberger Orgel im Gange. Für die Restaurierung wird die Kirchenorgel in ihre Einzelteile zerlegt. Drei Wochen lang werden Profis ans Werk gehen.

Von Gerhard Hackner. Erstellt am 31. Mai 2020 (05:50)
Organist Engelbert Walsberger freut sich, dass die Pirchner-Orgel in der Pfarrkirche nach 44 Jahren generalsaniert wird und in Kürze in neuem Glanz erstrahlt.
Hackner

Letzte Woche haben die Orgelbauer mit der Generalsanierung der Pirchner-Orgel in der Pfarrkirche Kirchberg begonnen. Etwa drei Wochen lang wird es dauern, bis das wertvolle Musikinstrument wieder im neuen Glanz erstrahlt.

Seit ihrer Erbauung im Jahre 1976 hat die Orgel noch nie einer Reparatur bedurft. Nach 44 Jahren wird sie nun im Zuge der Sanierung durch international anerkannte Fachleute und Orgelbauer wie Ferdinand Stemmer aus Zumikon in der Schweiz und Zdenko Kuscer aus Varazdin in Kroatien restauriert. Die Orgel wird dazu in ihre tausend Einzelteile zerlegt, vollkommen gereinigt, nachreguliert und neu gestimmt.

Schulrat Engelbert Walsberger vom Orgelkomitee informiert dazu: „Vielen ist gerade in dieser schweren Coronazeit ihr mächtiger Klang abgegangen. Um so mehr freuen wir uns alle, wenn sich die Orgel nach der Sanierung wieder wie neu präsentieren wird.“ Bis dahin sind allerdings noch einige Hürden zu überwinden.

Spendenbeitrag kann Projekt unterstützen

Die Kosten für die Generalsanierung betragen rund 16.500 Euro. Rund 9.000 Euro davon konnten bis jetzt durch Benefizaktivitäten und Spenden aufgebracht werden.

Pfarrer Martin Hochedlinger ist guten Mutes, dass man auch die restliche Summe in Kürze aufbringt. So wird der Verkauf des Orgelweines wieder aktiviert und an den Kirchberger Gemeinderat wurde ein Ansuchen um einen Unterstützungsbeitrag gestellt. Engelbert Walsberger hofft: „Alle, denen die Orgel als wertvolles Kulturgut wichtig ist, können das Projekt mit einem Spendenbeitrag nach eigenem Ermessen unterstützen.“

Geplant ist, dass die Pirchner-Orgel am 10. Oktober im Rahmen eines Orgelfestes von Weihbischof Helmut Krätzl als Kardinal König Gedächtnisorgel getauft wird und im Zuge eines Hochamtes im neuen Glanz erklingt.