Noch keine Einigung. Während im Wehrbereich erste Maßnahmen getroffen werden, lässt eine Einigung für den zweiten Bauabschnitt vorerst noch auf sich warten.

Von Markus Glück. Erstellt am 10. Juni 2014 (08:41)
NOEN, privat
L-Profile für den Hochwasserschutz sollen Überflutungen in der Brunnhof-Siedlung in der Zukunft verhindern.

Das Pielach-Hochwasser hat die Gemeinde am härtesten getroffen. Daher ist es für Bürgermeister Josef Hösl ein Anliegen, so rasch wie möglich Schutzmaßnahmen für zukünftige Katastrophen vorzubereiten.

Im Wehrbereich sollen in dieser Woche rund 3.000 m Schotterablagerungen entfernt werden. „Ich bin froh, dass dieses Vorhaben rasch mit den Wehrverantwortlichen abgeklärt werden konnte“, berichtet Hösl. Zusätzlich schreitet der Bau des ersten Abschnittes des Pielach-Hochwasserschutzes weiter voran. Noch Ende des Jahres soll die dafür notwendige Brücke installiert werden. Kostenpunkt: rund eine Million Euro.

Noch keine Bewegung gibt es beim zweiten Abschnitt. Bei diesem verhindert laut dem Ortschef ein Einspruch den Weiterbau.

„Wir wollen gemeinsam eine Lösung finden"

Der zuständige St. Pöltner Rechtsanwalt Peter Krömer erklärt im NÖN-Gespräch, das es seit längerem unpräjudizielle Gespräche zwischen seinem Mandanten und der Gemeinde gibt: „Mit dem Projektanten Wurmetzberger wollen wir eine einvernehmliche Lösung finden, welche auch das Objekt meines Mandanten bei Hochwasser schützt.“

Gemeinsam mit der Gemeinde werden in den nächsten Wochen weitere Gespräche geführt, um zu einer Lösung zu gelangen. „Um diese Gespräche nicht zu belasten, werden derzeit seitens meiner Mandantschaft gegenüber der Presse keine weitergehenden Erklärungen abgegeben“, bittet Krömer um Verständnis.

Bis es zu einer Lösung in diesem Streitfall kommt, werden als Zwischenmaßnahme L-Profile für den Hochwasserschutz angeschafft. Diese sollen zwischen Brunnhof-Siedlung und Sportplatz zum Einsatz kommen.