Pielachtal bangt um den Dirndlkirtag. Erste Überlegungen zur Großveranstaltung getroffen. Tickets via Online-Reservierung oder Auslastungsampel angedacht. Permanentes Maskentragen sei nur schwer überprüfbar.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 24. Februar 2021 (04:37)
Viele Besucher und strahlenden Sonnenschein gab es beim Dirndlkirtag in Ober-Grafendorf. In Rabenstein musste er letztes Jahr abgesagt werden, ob er heuer stattfinden kann, ist derzeit noch nicht fix.
Straubinger

 „Wenn fesche Dirndln im festlichen Dirndl leuchtend-rote Dirndln naschen, dann handelt es sich um den Pielachtaler Dirndlkirtag.“ So bewirbt die Mostviertel Tourismus Gmbh die größte und beliebteste Veranstaltung im Pielachtal. Bereits zum 15. Mal hätte am 26. und 27. September 2020 der alljährliche Dirndlkirtag in Rabenstein über die Bühne gehen sollen. Corona machte auch hier den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung: abgesagt! Verschoben auf Ende September 2021, aber wieder in Rabenstein.

Letzte Woche fand eine erste Onlinebesprechung zur Planung mit Bürgermeister Kurt Wittmann, Obmann der Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal, Dirndlkirtagsbeauftragter Cornelia Janker sowie Andreas Purt und Sandra Schweiger von der Mostviertel Tourismus Gmbh, statt. Anvisiert ist wieder, den Kirtag Ende September in Rabenstein am Oggersheimer Platz hinter dem GuK auszutragen. Großartig planen könne man noch nicht, so Wittmann, aber erste Ideen sammeln.

„Wir werden jetzt einmal alle Aussteller anschreiben und uns anschauen, wer mitmachen möchte“, sagt dieser. Die Entscheidung soll, bestätigt auch Andreas Purt, Geschäftsführer der Mostviertel Tourismus Gmbh, „nicht vor Mai oder Juni fallen.“ Ob der Dirndlkirtag dann wirklich durchgeführt wird, auch wenn er erlaubt ist, sei auflagenabhängig. Eine Reservierung via Online-Ticket, wie sie sich in den Skigebieten bewährt hat, ist für Andreas Purt auch beim Dirndlkirtag vorstellbar, ebenso eine „Auslastungsampel“, auf der man sieht, wie viele schon im Ort sind.

„Wir werden jetzt einmal alle Aussteller anschreiben und uns anschauen, wer mitmachen möchte“

Ebenso zieht man in Erwägung, vor dem Kirtag die Dirndltaler Erlebniswochen mit Fokus auf Erlebniswochenende fortzusetzen. Fakt ist: Wenn möglich, soll es einen Kirtag geben, aber nicht auf Biegen und Brechen: „Ein Dirndlkirtag, wo alle permanent eine Maske tragen, macht keinen Sinn. Das wäre auch kaum mehr kontrollierbar, wenn die Leute Getränke konsumieren“, meint Wittmann. Und: „Wir stellen uns gut auf etwaige Vorgaben ein, aber ein Dirndlkirtag soll es bleiben und kein Maskenball werden“.