Aufregung über Änderungen bei Busanbindung. Änderungen der VOR-Ostregion bringen nicht nur Verbesserungen. Ober-Grafendorf ist besonders betroffen.

Von Bernhard Burmetler. Erstellt am 19. September 2019 (03:18)
Burmetler
Ärger gibt es derzeit wegen der Busverbindungen in Ober-Grafendorf.

Anfang September wurden vom Verkehrsverbund Ost-Region die Fahrpläne und Linienführungen im Mostviertel und Alpenvorland verbessert und Bus und Bahn neu aufeinander abgestimmt.

Die Verbesserungen bringen aber nicht für alle Gemeinden gute Anbindungen. Besonders die Ober-Grafendorfer beklagen Verschlechterungen, obwohl es wie bisher, vier Buslinien gibt.

Linie 679 (Direktverbindung Scheibbs über Ruprechtshofen bis St. Pölten), Linie 680 (Direktverbindung Scheibbs über Texing bis St. Pölten), Linie 688 (St. Pölten über St. Margarethen bis Mannersdorf) und Linie 689 (Ober-Grafendorf über Kammerhof bis Rennersdorf). Laut Bürgermeister Rainer Handlfinger ist es jedoch für viele Arbeitnehmer ärgerlich, dass der Bus mit der Abfahrt um 5.34 Uhr entfällt. Der erste Bus fährt nun erst um 6.30 Uhr vom Bahnhof Ober-Grafendorf ab. Die Ober-Grafendorfer müssen außerdem, seit der Umstellung, auf den Bus am Wochenende verzichten. Laut Fahrplan ist Samstag und Sonntag am Bahnhofvorplatz in der Marktgemeinde Endstation, und die Fahrgäste müssen auf die Mariazeller Bahn umsteigen.

„Auch für viele Schüler kann die derzeitige Busanbindung keine Lösung sein. Viele kommen dadurch unpünktlich in den Unterricht.“ Rainer Handlfinger, Bürgermeister

„Es muss an vielen Stellen nachgebessert werden“, so Handlfinger. „Auch für viele Schüler kann die derzeitige Busanbindung keine Lösung sein. Viele kommen dadurch unpünktlich in den Unterricht.“ Die Gemeinde fühlt sich nicht zuständig, „aber wir werden eine Beschwerde beim Verkehrsverbund einreichen“, so Handlfinger.