Bushaltestellen werden mit Hochbords erweitert. Zwölf Bus-Stopps entsprechen nicht gesetzlichen Vorschriften. Gemeinde muss um 103.700 Euro Hochbords errichten.

Von Lisa Röhrer. Erstellt am 07. Juli 2019 (03:58)
VOR
Die VOR-Busse fahren ab September im erweiterten Fahrplan. Zu diesem Anlass muss die Gemeinde Ober-Grafendorf nun auch ihre Haltestellen auf den neusten Stand bringen.

„Eine Bushaltestelle darf nicht mehr einfach nur ein Taferl in der Landschaft sein“, weiß geschäftsführender Gemeinderat Thomas Zeilinger. Wie berichtet, werden ab September die Verbindungen für Pendler aus dem Pielachtal verbessert. Der Verkehrsverbund Ost-Region erweitert das Bus-Netz. Dafür müssen, nach Vorschrift des Landes, aber auch die Bushaltestellen der Gemeinde den gesetzlichen Regelungen angepasst werden.

Gerade die Haltestellen in den Katastralgemeinden erfüllen aktuell nicht den nötigen Standard. Das fand der VOR bei einer Evaluierung heraus. „Bei insgesamt zwölf Bus-Stopps müssen wir nachbessern“, verkündete Zeilinger in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Die Haltestellen in Ebersdorf, Gattmannsdorf und Co., die bisher nur aus einem Schild neben der Straße bestanden, müssen künftig auf einem Hochbord stehen. „Dafür gibt es genaue Maße, auch um barrierefreies Einsteigen in den Bus zu ermöglichen“, so Zeilinger.

Übernehmen wird die Arbeiten die Firma Trepka. Der Auftrag wurde für 103.700 Euro an das Ober-Grafendorfer Unternehmen vergeben. „Ich hoffe, dass wir alles bis Herbst über die Bühne bringen“, so Zeilinger.