EAZ insolvent: 65 Arbeitnehmer betroffen. Das Unternehmen EAZ mit Sitz in Ober-Grafendorf (Bezirk St. Pölten-Land) hat am Mittwoch am Landesgericht St. Pölten Insolvenz angemeldet.

Von NÖN-Redaktion, APA. Erstellt am 21. September 2016 (12:23)
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Symbolbild

Die Passiva betragen circa 6,6 Mio. Euro. Die Aktiva wurden vom KSV mit 2,3 Mio. angegeben. Betroffen sind rund 65 Arbeitnehmer und bis zu 150 Gläubiger. Das Unternehmen soll fortgeführt werden, teilten die Gläubigerschutzverbände Creditreform, AKV und KSV mit.

Als Ursachen für die Insolvenz wurden falsche Projektkalkulationen, geringe Erträge, Umsatzrückgänge und zu hohe Fixkosten angegeben. Das Unternehmen wurde 1966 gegründet und produziert u.a. Schaltschränke und Ausstattung für Kontrollräume (zum Beispiel zur Überwachung von Autobahnabschnitten, Kraftwerken oder Formel 1-Rennstrecken). Weitere Geschäftsfelder sind Messtechnik/Zubehör und UV-Direktdruck.

Beantragt wurde ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung. Den Gläubigern wird die Mindestquote von 20 Prozent binnen zwei Jahren angeboten.