Feuer in Fridau: Brandstiftung steht im Raum

Erstellt am 06. Juli 2022 | 04:20
Lesezeit: 2 Min
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Ludovico Tacoli zeigte der NÖN die Brandruine in Fridau. Er dankt den Feuerwehren für den raschen, professionellen Löscheinsatz.
Foto: Burmetler
Das Feuer in Fridau wirft viele Fragen auf. Jetzt ist das Landeskriminalamt am Zug.
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Der Dachstuhl ist völlig ausgebrannt, das restliche Gebäude ist auch nur noch eine Ruine.

Das Anwesen in Fridau, das im Besitz von Ludovico Tacoli steht, wurde in der Nacht zum Dienstag der Vorwoche bei einem Brand völlig zerstört (NÖN/26). Es gab keine Verletzten. Über die Höhe des Sachschadens kann aktuell noch nichts Konkretes erläutert werden. Die polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache laufen auf Hochtouren. Derzeit führen die Erhebungen Brandexperten des Landeskriminalamts Niederösterreich durch. „Wir haben noch keine Ursache. Brandstiftung wird aber nicht ausgeschlossen“, informiert Erich Rosenbaum, Leiter der Brandermittlungsgruppe im Landeskriminalamt.

Ludovico Tacoli selbst vermutet einen Blitzschlag als Brandursache. Über die Nutzung erzählt er: „Früher war es das Gärtnerei-Haus und das Verwaltungsgebäude. Bis vor einigen Jahren ist das Haus vermietet worden. Zum Zeitpunkt des Brandes stand es leer.“ Ob das Gebäude abgerissen oder saniert wird, kann Tacoli zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht konkretisieren.

Die Flammen haben Anrainer und eine zufällig vorbeikommende Polizeistreife gesehen. Die Feuerwehren Ober-Grafendorf, Weinburg und Wilhelmsburg-Stadt nahmen mit 14 Fahrzeugen und 83 Kameraden den Löscheinsatz vor.

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