Gruppenpraxis ist bereits bewilligt. Erster Schritt Richtung Primärversorgungszentrum ist damit getan. Handlfinger wünscht sich nahtlosen Übergang nach Ende März.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 30. Januar 2018 (05:31)
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Rätselraten herrscht derzeit in Ober-Grafendorf darüber, wie es mit der ärztlichen Versorgung weitergeht. Bis Ende März ist alles geregelt. Nach dem plötzlichen Ableben von Gemeindearzt Dr. Biedermann, übernahm das Ehepaar Anna und Oliver Mick die Praxis mit den Kassenverträgen und den gleichen Öffnungszeiten. So wie es Biedermann gewollt hatte.

„Wir wollen die ärztliche Versorgung in Ober-Grafendorf nahtlos auf ein besseres Niveau heben“

„Dankenswerterweise hat Doktor Fischer um eine Gruppenpraxis angefragt“, informiert Bürgermeister Rainer Handlfinger und kann dazu auch gleich verkünden, dass diese bereits bewilligt wurde. Der Bürgermeister verfolgt ein ambitioniertes Ziel mit der Gruppenpraxis: „Wir wollen die ärztliche Versorgung in Ober-Grafendorf nahtlos auf ein besseres Niveau heben.“ Jetzt geht es daran, die passenden Räumlichkeiten zu finden und alles Organisatorische zu erledigen. „Ob sich das wirklich ausgeht ist fraglich, aber das Ziel ist gesetzt“, so der Bürgermeister.

Die Gruppenpraxis ist der erste Schritt in Richtung Primärversorgungszentrum. Diese Zentren sollen eine Weiterentwicklung der hausärztlichen Versorgung darstellen. Ein Vorteil ist, dass dort Professionisten verschiedener Gesundheitsberufe zusammenarbeiten und ein besserer Service für die Gemeindebürger geboten werden kann.

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