Manker Straße: 85 Wohnungen geplant. Genossenschaft will Projekt 2024 starten. Mit bestehender Siedlung wird die Anlage nur durch Rad- und Fußwege verbunden.

Von Lisa Röhrer. Erstellt am 08. Januar 2019 (04:25)
Quelle: Siedlungs
In der Manker Straße soll ab 2024 ein neue Anlage mit 85 Wohneinheiten entstehen.

Die Zeichen stehen auf Wachstum: Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde der Verkauf des Grundstücks in der Manker Straße vis-à-vis von Friseur Sveiger an die Siedlungsgenossenschaft Pielachtal beschlossen. Diese möchte dort ab 2024 insgesamt 85 neue Wohneinheiten errichten.

Geplant sind, den ersten Plänen der Genossenschaft zufolge, drei Wohnhäuser mit insgesamt über 50 Wohneinheiten, außerdem 22 Reihenhäuser und fünf Doppelhäuser. „In der ersten Etappe werden wir 40 Wohneinheiten errichten“, erklärt Genossenschafts-Vorstandsobmann Rudolf Schöbinger.

Bürgermeister Rainer Handlfinger begrüßt das Projekt: „Neuer Wohnraum ist wichtig für unsere Gemeinde.“ Gleichzeitig betont der Ortschef, dass es nun besonders wichtig sei, zentrumsnahe Flächen zu nutzen, die auch öffentlich gut erreichbar sind.

„Anrainer äußerten Bedenken über Verkehr“

Nicht ganz so optimistisch zeigt sich im NÖN-Gespräch Grünen-Gemeinderat Walter Horinek. „Natürlich ist der Zuzug wichtig, man muss aber auch darauf achten, dass der Verkehr nicht zu viel wird“, meint er. Einige Anrainer hätten bereits Bedenken deswegen geäußert.

Siedlungsgenossenschaft-Obmann Schöbinger kann hier aber beruhigen: Die Zufahrt zu der neuen Wohnhausanlage werde im Nord-Westen sein. Dort entstehen auch die rund 100 Parkplätze, die für die neue Anlage vorgesehen sind. „Zu den bestehenden Anrainern führen in Zukunft nur Fuß- oder Radwege. Es wird zu keinem durchgehenden Autoverkehr kommen“, verspricht der Obmann. Handlfinger bestätigt das: „Darauf achten wir besonders. Der Verkehr wird deshalb nur in die Manker Straße abgeleitet.“

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