„Menschenbilder“ am Ebersdorfer See. Mannshohe, ausdrucksstarke Portraits sollen Fotografie der Bevölkerung näher bringen und Jungfotografen fördern.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 10. Mai 2021 (12:12)
Rund zwei Meter hohe Portraitfotos (Archivbild) gibt es ab 11. Mai rund um den Ebersdorfer See bis zum 10. Juni zu bewundern.
Sobotka

Das Areal am Ebersdorfer See verwandelt sich in ein Freiluft-Museum. Morgen, 11. Mai, wird um 17 Uhr die Fotoausstellung „Menschenbilder“ eröffnet. Diese ist bis zum 10. Juni  - frei zugänglich - zu bewundern. Organisatoren sind die „Photographische Gesellschaft 1861 (PHG)“ und die niederösterreichischen Berufsfotografen.

Zu sehen sind emotionale, ausdrucksstarke und großformatige Portraits. „Die Bilder sind mannshoch und vermitteln einen sehr plastischen Eindruck der Abgebildeten“, erklärt PHG-Präsident, Professor Werner Sobotka. Rund 40 verschiedene Portraits gibt es bei dieser Wanderausstellung zu bewundern. Die „Menschenbilder“ beleben Plätze, ganz ohne Schwellenangst. Fotografie wird den Menschen näher gebracht. Vor allem das Ambiente des Ebersdorfers Sees hat Sobotka, selbst Ober-Grafendorfer, angeregt, hier die Ausstellung durchzuführen.

Die PHG ist die älteste „Photographische Gesellschaft“ weltweit und hat es sich zur Aufgabe gemacht, vor allem junge Fotografen und neueste Entwicklungen in der Fotografie zu fördern und eine

Brücke zwischen analog und digital zu fördern. Derzeit gibt es mehrere Ausstellungen der Gesellschaft; eine im Presseclub Concordia in Wien über Kunst in der Fotografie, eine auf der Wirtschaftsuniversität über moderne Architektur und es läuft die Plakataktion die „Fotografie lebt trotz Pandemie und damit verbundener Isolierung" mit 1.500 Plakaten mit Sujets verschiedener Fotografen in Wien und Niederösterreich.