Pielachtalradweg: Strecke wird erweitert. Auf der gesamten Länge werden neue Schilder und Willkommenstafeln angebracht. In Ober-Grafendorf gibt es nun Lückenschluss vom Ort in Richtung Gattmannsdorf.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 01. Juli 2020 (04:00)
In Kirchberg nimmt Bauhof-Mitarbeiter Hannes Daxböck (r.), im Bild mit Tourismuschef Gerhard Hackner, die Radwegbeschilderung vor.
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Neu beschildert wird derzeit der Pielachtalradweg auf seiner gesamten Länge von 57 Kilometern von Loich/Dobersnigg bis nach Melk. Die am Radweg liegenden Gemeinden unterstützen das Vorhaben mit der Anbringung neuer Radwegschilder.

Das Förderprojekt wird von Doris Mitterböck vom Radmanagement der Destination Mostviertel Tourismus abgewickelt. Der Bedarf für die neue Wegemarkierung wurde von der „ARGE Kartografie“ festgestellt. „Auf Wunsch der Kommunen wurden auch Willkommenstafeln angeschafft, die am Beginn des jeweiligen Gemeindegebietes aufgestellt werden. Damit wissen die Gäste immer genau, in welcher Gemeinde sie sich befinden“, informiert dazu Tourismusobmann Gerhard Hackner.

Die begeisterten Fahrradnutzer Franz Fuchs, Martin Engelmayer und Erika Gaupmann (von links) freuen sich, wenn das neue Radwegstück in Ober-Graendorf bald fertiggestellt ist.
Gemeinden Ober-Grafendorf & Kirchberg

Zusätzlich sind am Radweg immer wieder Hinweistafeln mit der Kilometerangabe zu nachfolgenden Gemeinden angebracht. „Dies dient zur besseren Information der auswärtigen Gäste“, erklärt dazu Hackner.

Auf Ober-Grafendorfer Gemeindegebiet wird indes derzeit der Radweg ausgebaut. Die Strecke bildet den Lückenschluss von der Adolf-Wimmer-Straße bis zur Einmündung in die B 29 bei Fridau. Die Strecke verläuft weiter vom Café Weiss unter der Pielachbrücke durch, wo der Gehsteig verbreitert wurde. Weiter geht es in Richtung Busstation Fridau, die neu mit einem angeschlossenen Bauernladen gestaltet werden soll. „Im Kreuzungsbereich mit der B 39 wird eine Unterführung geschaffen, wo die Strecke an den bestehenden Radweg Richtung Gattmannsdorf anschließt. Das ist eine klare Verbesserung der Radweg-Infrastruktur“, führt Bürgermeister Rainer Handlfinger aus. Die Kosten für den Lückenschluss belaufen sich auf 257.949 Euro. „Es wurde aber eine Förderung von 40 Prozent durch die Stadterneuerung genehmigt“, fügt Amtsleiter Gottfried Berndl hinzu. Die Firma Trepka nimmt die Arbeiten vor, die Gemeinde kümmert sich um Hydranten, Hausanschlüsse und Wasserleitungsaustausch in der Adolf-Wimmer-Straße. Im August sollen die Arbeiten finalisiert sein. Im Anschluss folgt eine Sanierung der B 29 durch den NÖ Straßendienst. „So schaffen wir einen durchgehenden Radweg, nur auf Höhe der Apotheke fehlt ein Stück“, stellt Berndl fest. Dieses wird im kommenden Jahr mit der Hauptplatzumgestaltung erledigt.