Rabensteiner auf Walz. Dennis Brandl, Lehrling der Firma Trepka, durfte ein Monat in Betonfertigteilwerk in Deutschland Erfahrungen sammeln.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 24. Oktober 2018 (05:15)
In einem Betonmischwerk in Deutschland bildete sich Dennis Brandl fort.
privat

Er ist Betonfertigungstechniker bei der Firma Trepka und er war, wie es früher üblich war, „auf der Walz“. Dafür musste er aber nicht zu Fuß unterwegs sein, denn im Zuge des von der Wirtschaftskammer initiierten Auslandspraktikums „Let‘s Walz!“ für Lehrlinge aller Sparten verbrachte der Rabensteiner, der sich im zweiten Lehrjahr der dreijährigen Ausbildung befindet, vier Wochen im Betonfertigteilwerk „Hüwels Betonelementewerk GmbH“ in Oberhausen/Deutschland.

„Schalungen bauen, Einbauteile in die Betonelemente einbauen, Betonage von Fertigteilelementen, Oberflächenbehandlungen von Fertigteilelementen und Anmischen von Sonderbetonen“, zählt er seine dortigen Aufgaben, die er als „sehr lehrreich“ empfand, auf und berichtet: „Es werden dort teilweise andere Werkzeuge und Materialien als bei uns eingesetzt, aber ähnliche Produkte hergestellt.“

„Coole Möglichkeit, fachliche und persönliche Erfahrungen für die Weiterentwicklung zu sammeln“

Für Brandl war das Auslandspraktikum eine „coole Möglichkeit, fachliche und persönliche Erfahrungen für die Weiterentwicklung zu sammeln“, betont er und würde eine solche Chance „jederzeit wieder nutzen.“ Er war der erste Lehrling der Firma Trepka, der solch eine besondere Chance bekam. „Ich wollte seinen guten schulischen Erfolg in der Berufsschule mit lauter Einsern und seine sehr gute Entwicklung in der Arbeit belohnen“, begründet dies Trepka-Geschäftsführer Georg Wieder und unterstreicht dies: „Dieses Praktikum gab ihm die Möglichkeit, seine Persönlichkeit weiterzuentwickeln und zu sehen, wie in anderen Ländern sein Beruf ausgeübt wird. Das ist eine Horizonterweiterung hinsichtlich seiner weiteren beruflichen Tätigkeit. Selbstständiges Denken und Handeln wurde trainiert.“ Der Praktikumsbetrieb hätte Brandl gleich übernommen, doch das wollte die Firma Trepka dann doch lieber nicht.