Know-How der Kinder nutzen. Stromsparen, Wasser für alle oder Umweltpolizei: Ideen für nachhaltiges Leben brachten die jungen Teilnehmer hervor.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 07. Juni 2017 (05:22)
Die Kinderfreunde NÖ waren beim Kinderkongress für die pädagogische, das Klimabündnis für die inhaltliche Abwicklung zuständig. Am Kinderkongress nahmen auch Nadine Berndonner, Julia Bodnar, Nina Handlfinger, Tobias Hubmayer, Nathalie Schweiger, Lena Hubmayer und Oscar Summer (vorne, von links) teil. Ihren Ausführungen lauschten auch RK-Ortsstellenleiter Wolfgang Brückler, geschäftsführender Gemeinderat Ewald Paukowitsch, Vizebürgermeisterin Brigitte Thallauer, Kinderfreunde-Landesgeschäftsführer Bernhard Wieland, Lena Korherr von den Kinderfreunden NÖ, Bürgermeister Rainer Handlfinger, Gemeinderat Werner Schweiger, Nationalratsabgeordneter Katharina Kucharowits und Klimabündnis-Gemeinderat Michael Strasser (hinten, von links).
Wohlmann

„Wenn so viele Kinder zeitgleich sich in unserer Gemeinde aufhalten, dann sollten wir deren Know-how auch nützen“, ist Bürgermeister Rainer Handlfinger überzeugt.

Aus diesem Grunde rief er im Zuge des Landeslagers der Kinderfreunde NÖ gemeinsam mit den Gemeinden St. Margarethen-Rammersdorf und Weinburg den Kinderkongress ins Leben, der am Sonntagnachmittag in der Pielachtalhalle über die Bühne ging. Das Thema, zu dem die Mädchen und Buben ab der dritten Volksschulklasse diskutierten, lautete „Unser Planet“. Die globale Sicht der rund 50 Kongressteilnehmer stand dabei im Vordergrund. Dabei brachten die Mädchen und Buben allerlei Vorschläge für ein nachhaltigeres Leben und einen gewissenhafteren Umgang mit der Erde hervor. Unter den Ideen: Duschen statt Baden, keine Verschwendung von Lebensmitteln oder eine Umweltpolizei gegen Müllsünder. „Die Kinder haben präzise ihre Ideen zu einem nachhaltigen Leben geäußert und diese in einfachen Worten wie „,Trinkwasser für alle‘ auf den Punkt gebracht“, so Handl finger nach dem Kongress.

Begeistert über die Vorschläge zeigte sich auch Weinburgs Ortschef Peter Kalteis: „US-Präsident Donald Trump, der den Klimavertrag von Paris aufgekündigt hat, hätte vorher besser den Kindern zuhören sollen, so wie wir Bürgermeister aus dem Pielachtal es getan haben.“

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