Schülertransport und Taxi für Weinburg. Weinburg schafft Bus für Fahrten innerhalb der Gemeinde an. Geringfügig Angestellte sollen fahren.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 12. Juni 2019 (04:11)
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Symbolbild

Im Herbst startet der Schülertransport in Weinburg. „Wir schließen damit eine Lücke zu den Katastralgemeinden“, informiert Vizebürgermeister Michael Strasser. Der Schülertransport soll einerseits die Eltern und andererseits die Kirchenstraße entlasten. Für den Transport wird ein Neunsitzer von VW mit Allradantrieb mit schulbusgerechter Ausstattung geleast.

Geplant ist außerdem, den neuen Bus als Anruftaxi in der Gemeinde einzusetzen, während die Kinder in der Schule sind. „Es gibt in der Gemeinde viele ältere Menschen, die nicht selbst fahren können, diesen Leuten können wir den Druck von der Seele nehmen“, betont Strasser. Als Chauffeure könnten etwas Pensionisten fungieren. Diese werden über die Gemeinde geringfügig angestellt und können nach einem Kurs zum Personentransport auf der Bezirkshauptmannschaft loslegen.

„Es gibt in der Gemeinde viele ältere Menschen, die nicht selbst fahren können, diesen Leuten können wir den Druck von der Seele nehmen“

Kritik kam seitens der ÖVP, weil auf einen behindertengerechten Umbau verzichtet wird. „Wir können das jederzeit nachrüsten. Im Moment ist der Bedarf dafür nicht da und der Bus hat in dieser Ausstattung die meisten Einsatzmöglichkeiten“, kontert Bürgermeister Peter Kalteis. Denn auch Vereine sollen den Wagen für ihre Belange nutzen können.

Das Projekt wird jedenfalls umgesetzt, selbst wenn keine Fördergelder fließen. Das entscheidet sich Ende Juni. „Wir entlasten damit junge Familien, es ist ein Sozialprojekt, wir helfen Vereinen und es ist ein Beitrag für die Verkehrssicherheit“, fasst Kalteis zusammen. Der Beschluss für die Umsetzung fiel einstimmig.

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