Besondere Auszeichnung für Thommy Ten & Amélie van Tass. Thommy Ten und Amélie van Tass erhielten die höchste Magierauszeichnung Frankreichs. Zuletzt bekam sie David Copperfield.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 28. Oktober 2020 (03:39)
Thommy Ten und Amélie van Tass nahmen in Paris den begehrten „Mandrake d‘Or“ entgegen.
The Clairvoyants

Der „Mandrake d’Or“: David Copperfield, der wohl weltbekannteste Magier, trägt diesen Preis. Jetzt ging er an Österreichs erfolgreichstes Magierduo: an Tommy Ten und Amélie van Tass. Jährlich wird diese Auszeichnung an ganz besondere Magier verliehen. „Man kann diesen Preis mit der ,goldenen Palme von Cannes‘, nur eben für die Zauberei, vergleichen“, erklärt Thommy Ten.

Ein französisches Komitee entscheidet über die Gewinner. Die aktuelle Preisverleihung fand bei einer großen TV-Aufzeichnung – unter strengen Corona-Auflagen – im „Casino de Paris“ statt. Zu Weihnachten wird sie einem Millionenpublikum im französischen Fernsehen präsentiert. „Ausschlaggebend für die Auszeichnung waren unsere weltweiten Tourneen und unsere internationale TV-Präsenz, vor allem aber auch die Einzigartigkeit der Show“, sagt Thommy Ten. Bei der Preisüberreichung führte das Duo zwei Nummern aus ihrer aktuellen Show „Zweifach zauberhaft“ vor. „Wir haben auch unseren Weltmeister-Act gezeigt. Dabei errate ich mit verbundenen Augen Gegenstände vom Publikum. Diese werden Thommy gereicht“, erzählt Amélie van Tass. Permanente Improvisation, nicht nach einem fixen Skript arbeiten zu können: Das sind die großen Herausforderungen dabei. „Wir haben diesen Act speziell für diese Show auf französisch gelernt“, verrät sie.

In Hofstetten-Grünau ist man stolz auf die ehemalige Gemeindebürgerin. Zurzeit bietet das Duo eine Online-Variante der Show an. Ende Jänner geht die „Zweifach zauberhaft“-Tournee in Österreich und Deutschland weiter. Von 11. bis 13. Februar sind die beiden im VAZ in St. Pölten zu sehen. Im April zieht es die Magier aber wieder in die USA, um hier zu verzaubern.