Drei Jahre lang Dirndl-Hoheit: Duo im Gespräch

Coronabedingt länger waren Dirndlkönigin Sandra Schweiger (23) und Dirndlprinzessin Veronika Harm (28) im Amt. Ein Rückblick und Gespräch mit den beiden.

Maria Prchal
Maria Prchal Erstellt am 24. September 2021 | 05:38
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Sandra Schweiger und Veronika Harm (v. l.) geben am 26. September ihre Kronen weiter.
Foto: Mostviertel Tourismus/weinfranz

Ein Jahr länger als geplant trugen die Dirndlhoheiten des Tals Krone und Schärpe. Nachdem der Dirndlkirtag vergangenes Jahr abgesagt worden war, stimmten Königin Sandra Schweiger (23) aus Völlerndorf und Veronika Harm (28) aus Ober-Grafendorf nur zu gerne einer Verlängerung zu. Am Sonntag, 26. September, werden die neuen Hoheiten präsentiert.

NÖN: Was nehmen Sie sich mit?

Sandra Schweiger: Es waren drei richtig, richtig schöne Jahre. Ich habe mein Netzwerk ausgebaut und meine Rhetorik hat sich um 150 Prozent gebessert.

Veronika Harm: Ich durfte so viele Menschen besser kennenlernen, die alle das Tal repräsentieren. Und ich weiß selbst, dass ich vielen Menschen die Schönheit des Tals vermittelt habe. Außerdem werde ich mich an die strahlenden Augen kleiner Kinder erinnern, die dachten, ich sei eine echte Prinzessin.

Was werden Sie vermissen?

Schweiger: Definitiv die vielen Einblicke in die Hintergründe. Aber ich arbeite jetzt auch beim Mostviertel-Tourismus für das Pielachtal, das heißt, ich bleibe dem Tal noch erhalten.

Harm: Ich werde es vermissen weiter mithelfen zu können, wobei ich mein Ziel durch meine neue Aufgabe als Obfrau des Tourismusverbandes Pielachtal und stellvertretende Obfrau der Dirndltaler Dörrobstgemeinschaft auf jeden Fall weiterführen werde. Wir sind beide durch unsere Rolle als Dirndlhoheiten auf die Idee für diese Positionen gekommen.

Wurden alle Erwartungen der Dirndlprinzessin und -königin erfüllt?

Schweiger: Meine Erwartungen haben sich nicht ganz mit der Realität gedeckt – aber im positiven Sinne! Erst wenn man das wirklich lebt, merkt man, wie wertvoll diese Aufgabe für sich selbst und auch für das Tal ist.

Harm: Ich wollte meinen eigenen Beitrag zur Gemeinschaft leisten. Mit den vielen Stunden Einsatz haben wir das auch geschafft.

Was geben Sie Ihren Nachfolgerinnen mit?

Schweiger: Jede Einladung annehmen, offen gegenüber Neuem sein und immer mit einem positiven Gefühl in die Veranstaltung gehen.

Harm: Außerdem den Mut zu haben, die eigene Persönlichkeit einzubringen.